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Frischer Wind in St. Wolfhelm

Frischer Wind in St. Wolfhelm
Dr. Thomas Martens ist der neue Schuldirektor des St. Wolfhelm Gymnasium in Schwalmtal. FOTO: Heike Ahlen
Schwalmtal (hei). Der neue Direktor am St. Wolfhelm-Gymnasium hat sich viel vorgenommen. Wir haben Dr. Thomas Martens getroffen. Von Heike Ahlen

Er unterrichtet Biologie und evangelische Religion. Das allerdings erst ab dem kommenden Schuljahr. In diesem Halbjahr muss er erst einmal „seine“ neue Schule, die Schüler, Lehrer und Eltern kennenlernen und viele Dinge auf den Weg bringen. Dr. Thomas Martens (59) hat Anfang Februar die Leitung des St. Wolfhelm-Gymnasiums übernommen. Nach über 17 Jahren als Direktorin ist Barbara Cloeters Ende Januar in den Ruhestand gegangen.

Martens lebt in Viersen, hat bis Januar am Mataré-Gymnasium in Meerbusch unterrichtet und war dort stellvertretender Schulleiter. Nach dem Lehramtsstudium zog es ihn zuerst in die Wirtschaft, 14 Jahre war er in einem Verlag tätig, seit 2002 ist er im Schuldienst – als „begeisterter Lehrer“, wie er selbst sagt. Und man nimmt ihm das bereits nach wenigen Gesprächsminuten ab. Das Bekenntnis „Ich finde Unterricht toll“ teilen vielleicht noch nicht alle Schüler. Aber sie haben bereits in den ersten Wochen erfahren, dass ihr neuer „Direx“ viele Dinge anstoßen will. „Schule lebt auch davon, dass ich neue Dinge in den Unterricht einbaue“, sagt er. Gerade in Biologie sei es einfach, immer die Beziehung zu den Menschen und zum praktischen Leben herzustellen. Es gehe darum, „miteinander Wissen zu teilen“, sagt er.

Für die Voraussetzungen dieser Wissensteilung hat er bereits einige Weichen gestellt. Einen zügigen Anschluss an das Glasfasernetz und W-Lan für die Schule hat er der Gemeinde als Schulträger bereits als dringend erforderlich vorgetragen. Wenn man die Sicherheitsaspekte beachte, sei es auch möglich, eventuell mit eigenen Geräten der Schüler etwas zu machen. Auch die Renovierung von Klassenräumen soll vorangetrieben werden, der Oberstufenschulhof solle neu gestaltet werden, und 2019 stehen für ihn Räume im Altbau zur Renovierung an. Schließlich gibt es dann auch das 50-jährige Bestehen der Schule zu feiern.

(StadtSpiegel)