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Wenn Helfern geholfen wird

Wenn Helfern geholfen wird
Freude auf beiden Seiten: Vereinsvorsitzende Dr. Bettina Reuter und die Mitglieder des DRK-Ortsvereins erhalten zehn neue Helme von BMS-Firmenchef Hans Jürgen Reuter. FOTO: Gina Dollen
Niederkrüchten (gd). Insgesamt zehn neue Schutzhelme hat die „Bauwerke-Management-Systeme BMS AG“ dem DRK Ortsverein Niederkrüchten gespendet. Glücklich konnten die Mitglieder nun die wichtige Erneuerung ihrer Ausrüstungen entgegennehmen. Von Gina Dollen

„Das Deutsche Rote Kreuz sowie deren Jugendgruppen leisten großartige, ehrenamtliche Arbeit. Als ortsansässige Firmengruppe sind wir natürlich froh, diese unterstützen zu können“, betont Hans Jürgen Reuter bei der Spendenübergabe vor dem BMS Firmengelände. Insgesamt zehn neue Schutzhelme gab es für die Mitglieder des DRK Ortsverein Niederkrüchten.

Die waren auch dringend nötig. Im Gegensatz zu Feuerwehr und Co., erhalten die DRK Gruppen keine öffentlichen Mittel zur Unterstützung und sind somit oft auf Spenden angewiesen. „Unsere alten Helme waren schon mehr als in die Jahre gekommen“, erzählt Bereitschaftsleiter Daniel In der Smitten. Seit dem Bestehen des Ortsvereins sind dies tatsächlich die ersten neuwertigen Helme.

Dabei hat Sicherheit gerade bei den Einsätzen des DRK oberste Priorität. „Das wichtigste sind unsere Füße, die uns tragen und unser Kopf, der für uns denkt – die beiden müssen am besten geschützt sein“, erklärt In der Smitten.

„Wir haben uns unheimlich über die Spende gefreut, denn von sowas leben wir“, betont Vereinsvorsitzende Dr. Bettina Reuter. Hans Jürgen Reuter hofft, dass auch andere Firmen auf die Situation aufmerksam werden und in Form von Sach- oder Geldspenden helfen. Neben Ausrüstungszubehör wie weiteren Schutzhelmen, -jacken oder -Schuhen, werden auch Geldspenden benötigt. In naher Zukunft müssen beispielsweise neue Einsatzfahrzeuge her, auch die Halle, in der der Verein bisher untergebracht ist, bringt keine optimalen Bedingungen mit sich. „Die Mitglieder hier machen das Ganze freiwillig in ihrer Freizeit, setzen je nach Einsatz sogar ihr Leben aufs Spiel. Das sollte dann wenigstens mit so etwas belohnt werden“, sagt Hans Jürgen Reuter und übergibt lächelnd die Helme.

(StadtSpiegel)