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Schön ist die Heimat
Unterwegs im Libellenparadies

Schön ist die Heimat: Unterwegs im Libellenparadies
Viele Tiere sind in der 65 Hektar großen Moorlandschaft zu Hause. FOTO: Ohmer
Elmpt. "Ein facettenreiches Naturschutzgebiet mit botanischen Kostbarkeiten" - der Elmpter Schwalmbruch liegt vor unserer Tür. Der Stadt Spiegel war unterwegs und hat Wacholderheide und Moorlandschaft entdeckt. Von Claudia Ohmer

Nahe an der niederländischen Grenze im Elmpter Schwalmbruch gelegen, startet auch der Premium-Wanderweg des Naturparks. Doch wir werden diesmal nur den "blau" markierten Rundwanderweg (es gibt zwei weitere Rundwege) gehen. Parken kann der Wanderfreund auf dem Parkplatz Tackenbenden. Los geht es - in die Natur, mit dem Rucksack auf dem Rücken und der Kamera in der Hand. Wie ein Tag Urlaub direkt vor der Haustür. Vom Parkplatz aus folgen wir zunächst dem "grünen" Weg. Nach einem kleinen Fußmarsch geht es links ab zum Wasser.Blick 14. Über einen Steg aus Holzbohlen kann man hier über das Artenschutzgewässer wandeln und die Tierwelt entdecken. Von unseren Schritten gestört, hören die Frösche auf mit ihrem Quaken und tauchen ab. Auch viele Libellenarten sind in der Moorlandschaft zu finden. Auch Eisvögel, Wiesenpieper, Schwarzkehlchen, Baumfalken, Rehe und viele andere Tiere fühlen sich hier heimisch. Wir folgen dem Rundweg weiter, nun entlang der Schwalm. Das Highlight des Rundweges erreichen wir in der Wacholderheide. Wohlgemerkt der größten Wacholderheide des linken Niederrheins. Der Aussichtsturm ist ein Muss und bietet einen tollen Panoramablick. Oben ist es selig ruhig, wenn man inne hält und der Natur lauscht. Um die Moorschnucken in der blühenden Heide grasen zu sehen, sind wir noch zu früh bei unserer Juli-Wanderung. Den blauen Zeichen folgend erreichen wir nach 3, 2 Kilometern auch wieder den Parkplatz.

(StadtSpiegel)