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St. Martin ohne Mitstreiter

Niederkrüchten (sg). Im Ortsteil Niederkrüchten steht eine liebgewonnene Tradition auf der Kippe: „Wir als St.-Martins-Verein weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Martinsfest ab dem kommenden Jahr auszufallen droht, sofern sich keine weiteren helfenden Hände finden“, erklärt Schriftführer Arndt Venten. Von Sandra Geller

Es ist wie in vielen Vereinen, in denen die Mitglieder rein ehrenamtlich tätig sind. Die im Laufe eines Jahres anfallenden Arbeiten verteilen sich nur auf wenige Schultern, engagierte Mitstreiter sind Mangelware. So ist es auch beim St.-Martins-Verein Niederkrüchten. „Wir suchen ganz dringend Unterstützer, die sich um die Organisation des alljährlich stattfinden Zuges und das ganze Drumherum kümmern“, so Venten.

Angesprochen sind vor allem Eltern in Alt-Niederkrüchten, Varbrook, Blonderath und Ryth. Die Aufgaben reichen vom Mitorganisieren des Zuges und des gesamten Ablaufes über das Spendensammeln bis hin zur Warenannahme oder Tütenausgabe. Darüber hinaus wird für dieses Jahr noch ein Freiwilliger gesucht, der gemeinsam mit dem St. Martin am Feuer die Bettlerszene darstellen kann.

Interessierte können sich bei der Vereinsvorsitzenden Iris Meisel, 02163/ 578563, E-Mail marcus.meisel@t-online.de melden oder einfach am Mittwoch, 28. September, um 20 Uhr zur Jahreshauptversammlung in den Sitzungsraum der Verwaltungsnebenstelle Am Kamp in Niederkrüchten kommen. Ab dem 29. September sind die Martinssammler des Vereins wieder unterwegs. Sie werden bis 19. Oktober die alljährliche Haussammlung zur Finanzierung des Martinsfestes durchführen.

Finden sich keine Helfer, wird in diesem Jahr am 5. November wohl der letzte Martinszug durch Niederkrüchten ziehen.

(StadtSpiegel)