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Rewe will im Heineland bauen

Elmpt (nms). Bislang waren es immer nur Absichtserklärungen. Jetzt haben Niederkrüchtener Politiker einen Brief der Firma Rewe erhalten, der dem Stadtspiegel vorliegt. Darin erklärt das Unternehmen klipp und klar, dass es den Standort im Heineland für einen Vollsortimenter für „marktfähig und nachhaltig“ halte – und sich dort ansiedeln möchte. Natürlich nur, wenn das entsprechende Baurecht geschaffen werde, mit dem Investor ein Mietvertrag über mindestens 15 Jahre zustande komme und die Gemeinde erkläre, dass weder in Elmpt noch in Dam ein weiterer Vollsortimenter angesiedelt werde. In dem Brief geht es um eine Erhebung, die Rewe gemacht hat. Demnach sei der Standort im Heineland dem an der Mönchengladbacher Straße, der bislang in den Planungen mit dem Rewe-Wettbewerber Edeka immer favorisiert wurde, vom Einzugsgebiet her weit überlegen. In einem Radius von einem Kilometer lebten am Heineland über 4.000 Menschen, während es an der Mönchengladbacher Straße nur gut 2.000 seien. Ein Angebot, so klingt es in dem Schreiben durch, für den Kauf des Grundstücks habe man der Gemeinde bereits unterbreitet. Am Ende des Schreibens gibt es noch ein zusätzliches Angebot: Rewe prüfe zurzeit, ob ein Vollversorger auch im Osten der Gemeinde, also in Alt-Niederkrüchten, angesiedelt werden könne. Das Ergebnis der Prüfung werde aber auch maßgeblich davon beeinflusst, welche Entscheidung in Sachen des Elmpter Vollsortimenters falle. Von Heike Ahlen
(StadtSpiegel)