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Mit Sicherheit ins Wasser

Niederkrüchten. Wasser zieht fast alle Kinder magisch an. Umso wichtiger ist es, dass kleine Wasserratten rechtzeitig lernen, sich sicher im kühlen Nass zu bewegen. Von Claudia Ohmer

Statistiken besagen aber, dass immer weniger Kinder in Deutschland schwimmen können. Nur noch jedes zweite Kind unter zehn Jahren lernt schwimmen, jede fünfte Grundschule hat keinen Zugang zu einem Schwimmbad. Diesen Zustand wollen die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft und ihr Partner Nivea langfristig ändern.

Ziel des Projekts ist es, die Anzahl potenzieller Ausbilder zu vergrößern, um so mehr Kinder an das Wasser zu gewöhnen und zum Schwimmen lernen zu bringen. Das Projekt richtet sich vornehmlich an Erzieher, Erzieherinnen, Tagesmütter und -väter sowie Grundschullehrerinnen und -lehrer. Sie sollen motiviert werden, mit ihren Schützlingen ins Wasser zu gehen und den ersten Schritt zur Schwimmausbildung zu gehen. Alle Projektteilnehmer erwerben nach der Ausbildung die Berechtigung das Seepferdchen-Abzeichen abzunehmen.

Zunächst heißt es „ab ins Wasser“: In einem Kurs bei ihrer heimischen DLRG Ortsgruppe frischen die pädagogischen Fachkräfte bundesweit ihre Rettungsschwimmqualifikationen auf und erwerben am Ende des Kurses das Rettungsschwimmabzeichen Silber. Denn die Rettungsfähigkeit der Begleitperson ist nicht nur elementare Grundvoraussetzung für den Schutz der Kinder – sie gibt auch die nötige Ruhe und Sicherheit, um die Kinder entspannt an das Wasser heranzuführen.

Nach der erfolgreichen Prüfung folgen zwei Lehrgänge: einmal den „Vorbereitungslehrgang Ausbildungsassistent“, zum zweiten dann die Qualifikation zum „Ausbildungsassistent Schwimmen“. Dieser befähigt zur Abnahme der Seepferdchen-Prüfung.

(StadtSpiegel)
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