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Kino – umsonst und draußen

Kino – umsonst und draußen
Alexandra Jansen von der mobilen Jugendarbeit Niederkrüchten freut sich auf den Abend. Auf dem Steg wird die Leinwand aufgebaut. FOTO: Gina Dollen
Niederkrüchten. Im Rahmen der „Nachtfrequenz“ plant die LKJ NRW und die oberste Landesjugendbehörde in Kooperation mit der mobilen Jugendarbeit Niederkrüchten, dem Jugendzentrum Treff13 und der mobilen Jugendarbeit/Streetwork Brüggen ein Open-Air-Kino für Jugendliche. Von Gina Dollen

Wenn hinter der Leinwand das Wasser eines Sees vor sich hin plätschert, die Leinwand vom Grün eines Parks eingerahmt wird und statt Glühbirnen der Mond Licht spendet, dann kann man sich sicher sein: Das wird ein besonderer Kinoabend. Am 30. September können sich Jugendliche den Film „Fack Ju Göthe“ beim Open-Air-Kino in Niederkrüchten ansehen.

Die Nachtfrequenz – das ist eine Nacht im Zeichen der Jugendkultur. In ganz NRW beteiligen sich Städte mit verschiedene Veranstaltungen, wobei sich alles um die Jugendlichen und ihre kulturellen Projekte dreht. Wer mitmachen möchte, muss sich mit einem fertigen Konzept bewerben und genau das haben auch die Verantwortlichen der Veranstaltung in Niederkrüchten getan. „Ein Highlight dieser Art gab es in Niederkrüchten noch nicht. Das Schöne an der Nachtfrequenz ist, dass städteübergreifend Jugendliche in den Mittelpunkt gerückt werden. Dass wir als kleine Kommune Teil von so etwas sein dürfen, ist etwas Besonderes“, betont Alexandra Jansen, Sozialarbeiterin von der mobilen Kinder- und Jugendarbeit Niederkrüchten.

Bei der Frage, welcher Film gezeigt wird, waren sich die Jugendlichen in Niederkrüchten schnell einig: Etwas witziges sollte es sein. Die etwas überzogenen Darstellung der Jugendkultur in „Fuck Ju Göthe“ überzeugte dann letztendlich alle.

Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Da auf den Platz am Lindbruch nicht mehr als 150 Personen passen, heißt es „Wer zuerst kommt, malt zuerst“. Es wird darum gebeten, den Personalausweis mitzubringen, da Stichprobenweise kontrolliert wird. Zuschauen dürfen Jugendliche ab zwölf Jahren. Getränke und Snacks dürfen mitgebracht werden, Alkohol ist nicht erlaubt. Bei starkem Regen muss die Veranstaltung ausfallen.

(StadtSpiegel)