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Wohin mit dem Lehrschwimmbecken?

Derzeit ist das Lehrschwimmbecken in Breyell geschlossen. Nicht nur die Breyeller Bürgerschaft macht sich Sorgen um die Zukunft des Beckens. Von der Redaktion

Nettetal (ur/ red).

Im Nettetaler Rathaus trafen sich jetzt die Vorsitzenden und die Sportwarte der beiden Vereine TV Lobberich und TV Breyell mit Bürgermeister Christian Wagner, den beiden Dezernenten Susanne Fritzsche und Armin Schönfelder und Schul- und Sportamtsleiter Roland Peuten. Dr. Marcus Optendrenk, Vorsitzender des TV Lobberich, zog am Ende ein hoffnungsvolles Resümee: „

Nach den heutigen Informationen bin ich zuversichtlich, dass die Interessen der Familien mit kleinen Kindern und der Vereinsmitglieder in Breyell und Lobberich gut berücksichtigt werden.“ Im Juli könne man im Stadtrat eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen. Margret Tüffers, Sportwartin TVL, hatte geschildert, wie schmerzhaft schon die Schließung des LSB-Beckens in Hinsbeck sei. Auch die Vorsitzende des TV Breyell, Gaby Kriegers, und Sportwartin Marianne Doußier wünschen sich den Fortbestand des Beckens.

So auch der TVL:

In beiden Vereinen seien schließlich viele Kinder, Jugendliche und ältere Menschen in den Schwimmabteilungen aktiv.

Susanne Fritzsche erläuterte, dass eine Sanierung sehr teuer werden würde und ein modernes Lehrschwimmbecken möglicherweise die sinnvollere Entscheidung sei. Bürgermeister Wagner erinnerte an den Ratsbeschluss vom Dezember 2016. Da hieß es, dass neben dem NetteBad ein weiteres Schwimmbecken betrieben werden soll. Zu klären sei der Standort. Neben dem NetteBad? Am Grundschulzentrum Breyell? Sportdezernent Schönfelder sieht eine Präferenz für den bisherigen Standort, will aber die Einzelheiten zunächst noch mit den Schulen besprechen.

(StadtSpiegel)