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Trödeln für den guten Zweck

Trödeln für den guten Zweck
Die beiden Mädchen strahlen. Beim Trödelmarkt in der GGS Lobberich hatten beide gute Umsätze gemacht.
Lobberich. Aufzuräumen und Auszusortieren tut immer gut. Wenn die ganze Aktion noch einem guten Zweck dient ist es natürlich umso schöner. Das dachte sich auch der Förderverein der GGS Lobberich und organsierte bereits zum fünften Mal einen Trödelmarkt in den Räumlichkeiten der Schule. Von der Redaktion

Das Angebot wird mittlerweile sehr gut angekommen. Also tummelten sich in drei Klassenräumen sowie auf den Fluren und Gängen viele Käufer und Verkäufer. Unter den Verkäufern waren auch viele Kinder. Sie hatten sich von ihren Spielsachen getrennt und hofften nun auf einen guten Umsatz. Jede Menge Bücher, CDs, aber auch Wii-Spiele und Lego warteten auf ihre Käufer. Auch einige Kinderfahrräder und viele Kinderbekleidung wechselten ihren Besitzer.

Hinter einem reichlich gefüllten Tisch saßen die beiden Mädchen Melina und Elena. Sie teilten sich einen Stand, denn zusammen mit der Freundin machte das Verkaufen einfach mehr Spaß. „Das Geld kommt erstmal auf mein Sparkonto“, meinte Melina, denn sie wusste noch nicht genau, was sie von ihrem Gewinn kaufen sollte. Ihre Freundin Elena hatte dagegen schon eine genauere Vorstellung, wie sie den Erlös anlegen wollte: „Ich kaufe mir einen coolen Rucksack für die weiterführende Schule“, erklärte sie.

Frederik aus der ersten Klasse ist schon ein richtiges Verkaufsgenie. Mit Eifer lief er durch die Klassenräume und pries seine Kasperlfiguren an. „Ich finde es toll, dass wir Kinder hier was kaufen und verkaufen können“, strahlte der junge Verkäufer und war im nächsten Augenblick schon wieder verschwunden, um die Besucher an seinen Stand zu locken.

Erfolgreich eingekauft hatte auch Lennart. Das Lego-Motorrad war ein richtiges Schnäppchen. Nach einer kurzen Verhandlung mit der Verkäuferin packte der Viertklässler glücklich sein neues Spielzeug ein und zückte sein Portemonnaie. „Das muss ich nämlich von meinem Taschengeld bezahlen“; erklärte er seine „harten“ Preisverhandlungen.

Und wenn das Kaufen und Verkaufen hungrig und durstig machte, stand der Förderverein parat. Er sorgte mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl der vielen Besucher.

(StadtSpiegel)