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Schluss mit dem Gemetzel!

Schluss mit dem Gemetzel!
keine Chance mehr für Marder: Heinz Schmitz zeigt die neue Hühnerklappe auf dem Naturschutzhof. FOTO: Joachim Burghardt
Nettetal. Der Förderverein Naturschutzhof Nettetal finanziert eine automatische Hühnerklappe zum Schutz des Federviehs vor Beutegreifern. Von Joachim Burghardt

Über 230 Mitglieder haben vor allem eines im Sinn: „Unsere Aufgabe ist es, den Naturschutzhof zu erhalten und den laufenden Betrieb zu ermöglichen“, erläuterte Hannelore Sontowski. Die Dülkenerin gehört dem Vorstand des 1999 gegründeten Fördervereins Naturschutzhof Nettetal an, der jetzt seine Mitgliederversammlung im Landcafe Stemmeshof im Sassenfeld abhielt.

Viele Mitglieder helfen laut Sontowski ehrenamtlich auf der mit Außengelände rund zwei Hektar großen Einrichtung des Naturschutzbundes Krefeld/Viersen (NABU) im Sassenfeld. Zum anderen gehe es vor allem um finanzielle Zuwendungen an den NABU, etwa um die hauptamtlichen Kräfte zu bezahlen, Reparaturen oder Neuanschaffungen zu tätigen sowie Bildungs- und Ferienprogramme durchzuführen.

Viel Arbeit also für den Vorstand des Fördervereins, dem neben Sontowski Vorsitzender Heinz Schmitz sowie Gerd Heynen, Ludwig Halberstadt, Heribert Stroucken und Ehrenvorstandsmitglied Heinz Maibaum angehören. Die Gelder, die dem Naturschutzhof zugute kommen, stammen laut Sontowski „aus den Beiträgen der Mitglieder, die aus Nettetal, aber auch aus dem Kreis Viersen kommen, sowie großzügigen Spenden“.

Verbesserungen der Seminareinrichtungen, Anschaffung eines neuen Schafszauns, Kauf von Saatgut seien beispielsweise, so Sontowski, finanziert worden. Nicht zuletzt auch eine automatische Hühner- klappe, die jetzt Vorsitzender Schmitz auf dem Hühnergehege im Naturschutzhof vorstellte. „Hier war alles voller Blut und Federn, ein Marder hat wohl die meisten Hühner getötet“, bedauerte Schmitz. Damit es den neu angeschafften Hühnern besser ergehe, finanzierte der Förderverein die automatische Anlage – Schmitz: „Wenn die kleine elektronische Steuerung die Klappe schließt, dann kommt kein Marder mehr in den Stall und den Hühnern darin kann nichts passieren.“

Der Förderverein Naturschutzhof Nettetal freut sich über neue Mitglieder sowie über Spenden. Infos und Kontakt vor Ort auf dem Naturschutzhof Nettetal, Sassenfeld 200, Telefon 02153 / 89 374, oder beim Naturschutzbund Krefeld/Viersen (NABU), Internet: www.nabu-krefeld-viersen.de

(StadtSpiegel)