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Musikalische Farbtöne in der Hofkirche

Musikalische Farbtöne in der Hofkirche
Das Duo „Farbton“ lässt sich von Farben und Tönen inspirieren. Am 14. Oktober gastieren die beiden Künstler in der Kaldenkirchener Hofkirche. FOTO: Veranstalter
Nettetal. Bereits zum sechsten Mal veranstaltet der Kulturkreis der Wirtschaft in Nettetal ein außergewöhnliches Kammerkonzert in der Evangelischen Hofkirche in Kaldenkirchen. Dabei steht diesmal das Duo „Farbton“ mit der Pianistin Elisaveta Ilina und dem Percussion-Performer Sönke Schreiber im Mittelpunkt. Von der Redaktion

Das Duo „Farbton“ zaubert am Samstag, 14. Oktober, 19 Uhr (Einlass 18 Uhr), „Bilder in Tönen“ in die Evangelische Hofkirche Kaldenkirchen. Hier treffen zwei wohltemperierte Instrumente aufeinander, die eine spannende Beziehung eingehen: warme, erdige Klangwolken der Marimba gepaart mit klaren, präzisen Anschlägen des Klaviers. So entstehen vielfältige Farbnuancen und lassen das Gehörte neu empfinden – klangvolle Bilder, mitreißend, rhythmisch pulsierend, dann wieder schwebend und voller Leere – neue Wege in der Kammermusik. Mit weiteren Schlaginstrumenten wie Vibraphon, Becken, Trommeln, Gongs und Glocken wird die Farbvielfalt ergänzt.

Die Pianistin Elisaveta Ilina und der Schlagwerker Sönke Schreiber setzen in diesem Ensemble ihre Vorstellungen von Klang und Farbe um. Sie bedienen sich aus unterschiedlichen Musikstilen und lassen ein vielfältiges Programm entstehen. Klassische Werke, moderne Stücke und unbekannte Originalkompositionen werden zu einem großen Ganzen verbunden. Die beiden Musiker arrangierten zudem bekannte Werke wie den „Karneval der Tiere“ von Camille Saint-Saëns und die „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky. So erklingen diese grandiosen Kompositionen nun auf eine neue Art frisch und lebhaft.

In mittlerweile über 200 Konzerten waren die Musiker unter anderem zu Gast beim Schleswig-Holstein Musik Festival, auf Schloss Salzau und in der Laeiszhalle Hamburg. Anfang 2016 erschien die erste CD mit Mussorgsky’s „Bilder einer Ausstellung“ im Mittelpunkt.

(StadtSpiegel)