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Mehrfamilienhaus unbewohnbar

Mehrfamilienhaus unbewohnbar
58 Feuerwehrleute waren in Kaldenkirchen im Einsatz, als ein Keller komplett ausbrannte.
Kaldenkirchen (hei). Nach dem Kellerbrand an der Kreuzmönchstraße am Freitagabend vor Silvester ermittelt die Polizei wegen fahrlässiger oder vorsätzlicher schwerer Brandstiftung. Eine technische Ursache für den Brand schließen die Ermittler inzwischen aus. Die Ermittlungen dauern an. Von Heike Ahlen

Das Haus ist zunächst unbewohnbar. Der Grund dafür ist, dass die Stromleitungen im Keller bei dem Brand zerstört worden sind. Ein Kellerraum brannte völlig aus, alle anderen wurden leicht bis mittelschwer beschädigt. In allen Wohnungen macht sich der Niederschlag des Rauches bemerkbar.

Um 22.05 Uhr waren zunächst die Löschzüge Kaldenkirchen und Leuth alarmiert worden. Fünf Minuten später dann auch der Löschzug Breyell, um genügend Atemschutzträger für den Löschangriff in dem stark verrauchten Gebäude zu haben. Insgesamt waren bis gegen 0.40 Uhr 58 Wehrleute im Einsatz.

Die Wehrleute brachten zunächst die Bewohner aus dem Gebäude, die später alle bei Freunden und Bekannten unterkamen und nicht von der Stadt Nettetal untergebracht werden mussten. Bei der anschließenden Rettung einiger Katzen – die alle unversehrt herausgebracht werden konnten – wurden zwei Wehrleute durch Bisse verletzt. Ein zwölfjähriges Mädchen musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.

Für die Nettetaler Feuerwehr blieb es nicht der einzige Einsatz in dieser Nacht – gegen 3 Uhr wurde sie zu einem Containerbrand nach Lobberich alarmiert.

(StadtSpiegel)