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Medaille für einen Teamplayer

Medaille für einen Teamplayer
Maik Giesen, Thomas Timmermanns, Helma Josten, Christian Wagner, Marcus Optendrenk (v.l.) bei der Medaillen Verleihung. FOTO: Björn Rudakowski
Leuth. Die Matthias-Timmermanns-Gedenkmedaille wurde durch die CDU Mittelstandsvereinigung des Kreis Viersen, gemeinsam mit dem Stadtverband Nettetal, an Thomas Timmermanns verliehen. Der 54-Jährige Unternehmer ist der Sohn des Mannes, dessen Andenken mit jener Medaille nun schon bereits zum 17. Mal in Ehren gehalten wird. Von der Redaktion

Im Saal Dückers in Leuth begrüßte der Bürgermeister Christian Wagner die Gäste, unter denen sich etliche Preisträger der vergangenen Jahre befanden. Die Verleihung moderierte Helma Josten, stellvertretende Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU.

Die Preisträger werden mit der Medaille für ihre erfolgreiche Arbeit, ihren unternehmerischen Mut und ihr ehrbares kaufmännisches Handeln in Nettetal und im Kreis gewürdigt.

Marcus Optendrenk, MdL und Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes, gelang es in seiner Rede den ehemaligen Nettetaler Bürgermeister und Zigarrenliebhaber Matthias Timmermans ins Gedächtnis seiner Zuhörer zu rufen. Optendrenk erinnerte sich an die ersten Begegnungen mit Matthias Timmermanns. Timmermanns sei ein großer Teamplayer gewesen, der stets das Ganze im Blick behielt und vor bürokratischen Hindernissen nicht zurückschreckte. In einer amüsanten Anekdote erzählte Optendrenk, wie Timmermans mit Zigarre im Mund auf einem Traktor in Richtung Schaag gefahren sei, um die Blumenkübel auf dem Hubertusplatz zu verschieben, damit die ins Stocken geratene Umgestaltung endlich voran käme.

Matthias Timmermans war auch Karnevalspräsident und Nicolaus in Leuth und war sich nie zu schade anzupacken, wenn er gebraucht wurde. Optendrenk verriet, dass ihn Timmermans Engagement für das Nettetaler Krankenhaus schwer beeindruckt habe. Der diesjährige Preisträger Thomas Timmermans folgte 1988 dem Ruf seines Vaters und stellte sich in den Dienst der Timmermanns-Autohäuser, die derzeitig 180 Mitarbeiter beschäftigen. Nach Erhalt der Medaille zeigte der Junior, dass er ähnlich wie sein Vater, die Sinnhaftigkeit von überhöhten Auflagen in der Automobilindustrie in Frage zu stellen vermag. „Ohne Mitarbeiter ist ein Unternehmen nix“, verrät Thomas Timmermanns unter Beifall in seiner Rede und das Teamplayer-Gen seines Vaters tritt offenkundig zu Tage.

In 2018 wird es die Verleihung der Medaille in einem neuen Modus geben, verrät Helma Josten.

So wird sie im Sommer und nicht mehr am Ende des Jahres verliehen. Die Matthias-Timmermanns-Medaille wird aber weiter fester Bestand der Würdigung des Mittelstandes und der Unternehmenskultur in Nettetal und im Kreis Viersen bleiben.

(Report Anzeigenblatt)