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Gaslaternen wohl nicht mehr zu reparieren

Gaslaternen wohl nicht mehr zu reparieren
Dunkel bleibt es schon seit längerer Zeit auf dem Windmühlenweg in Lobberich. Die Gaslaternen sind ausgefallen. FOTO: Uli Rentzsch
Lobberich. Schon seit Längerem bleibt es morgens, abends und in der Nacht dunkel auf dem Windmühlenweg und auf der Mühlenstraße in Lobberich. Der Grund: Die Gaslaternen sind ausgefallen, eine Reparatur gestaltet sich schwierig. Jetzt wird nach einer praktikablen Lösung gesucht – notfalls müssen die nostalgischen Gaslaternen weichen. Von Ulrich Rentzsch

„Der Weg zur Schule am See an der Sassenfelder Straße ist nicht beleuchtet“, berichtet eine junge Mutter (Name der Reaktion bekannt). Ihre Tochter besucht genau diese Schule und musste zumindest morgens diesen zeitweise unbefestigten Weg im Dunkeln zurücklegen. Inzwischen ist es morgens wieder hell, aber die Gaslaternen funktionieren immer noch nicht.

„Das geht natürlich nicht“, stimmte Lobberichs Ortsvorsteher Harald Post zu, als er von Anwohnern der beiden Straßen eine Unterschriftenliste entgegen nahm, Schließlich sollten auf diesen beiden Straßen keine Angsträume entstehen.

„Eine schwierige Geschichte“, räumt auch Norbert Dieling, Geschäftsführer der Stadtwerke Nettetal, ein. Diese Leuchten würden seit Jahren nicht mehr hergestellt, es gebe keine Ersatzteile mehr.

Vielleicht ist der Anlass auch eine Möglichkeit, grundsätzlich über die noch verbliebenen 17 Gaslaternen in Nettetal nachzudenken. Elf davon stehen in Lobberich. Zweimal im Jahr müssen die Laternen gewartet werden. Zur Diskussionsgrundlage legt Harald Post eine Alternative vor: „Die erste Möglichkeit: Man ersetzt die Gaslaternen durch moderne LED-Laternen. Die zweite Möglichkeit: Man installiert Laternen mit LED-Licht, die aber so aussehen, als wären sie Gaslaternen.“ Wie es im Leben oft so spielt: Die zweite Variante ist natürlich teuer.

Bei der nun anberaumten Versammlung sind neben den Anwohnern auch die Stadtwerke und die Stadtverwaltung eingeladen. „Wir möchten eine gemeinsame Lösung finden“, sagte Harald Post.

(StadtSpiegel)