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Ein proppenvolles Programm in Nettetal

Ein proppenvolles Programm in Nettetal
Torsten Sträter schließt den Reigen im besonderen Programm. Er kommt am 6. Mai 2017 nach Nettetal. FOTO: Guido Schröder
Nettetal. Er ist da – der neue SpieIplan für die kommende Nettetaler Theatersaison – im großen Format und dicker als sonst präsentiert sich das aktuelle Programmheft. 42 Vorstellungen statt sonst 33 brauchen eben etwas mehr Platz in der aktuellen Spielplanbroschüre. Von Katja Uhlig

Traditionell besteht der Plan wieder aus den vier Säulen Abonnement eins, Abonnement zwei, besonderes Programm und Kinder- und Jugendtheater. Und auch der Programminhalt folgt bekannten Strukturen – Komödien, Schauspiel, Musicals, Stücke mit aktuellem Hintergrund, Comedy und klassisches Kindertheater sollen die Nettetaler kulturell bei Laune halten. Roger Dick (Sachgebietsleiter NetteKultur) und Armin Schönfelder (Erster Beigeordneter) jedenfalls zeigten sich sehr zufrieden mit dem bevorstehenden Programm.

Erstmals seien Karten zu einem Stück ausschließlich im freien Verkauf zu erhalten – nämlich zum zeitgenössische Stück „Er ist wieder da“. Das Thema Demenz steht im Mittelpunkt der Tragikomödie „Vater“, und mit dem Musical „Evita“ mit Musik von Andrew Lloyd Webber weht ein leises Broadwaylüftchen durch die Werner-Jaeger-Halle.

Dort finden übrigens wieder alle Vorstellungen statt, was als klares Statement zur aktuellen Diskussion rund um die Zukunft des in die Jahre gekommenen Spielorts an den Sportplätzen zu werten sei.

Mit stabilen Preisen und immer flexibleren Ticketverkäufen soll das kulturelle Interesse der Nettetaler weiter geweckt werden. „Die Abos verkaufen sich gut, aber darüber hinaus bemerken wir eine größere Nachfrage nach Einzeltickets“, so Roger Dick.

Das Kinder- und Jugendprogramm ist ebenfalls abwechslungsreich – bietet Neues, Klassisches und jede Menge bekannte Geschichten und ist mit fünf Euro pro Ticket gleich günstig geblieben. Im besonderen Programm geben sich wieder einige Größen der Comedywelt die Klinke in die, aber – und darauf legt Roger Dick gerne Wert – auch Newcomer bekommen in Nettetal eine Chance. Beim Schauspiel „Terror“ dürfen die Nettetaler Zuschauer übrigens über den Ausgang des Stückes abstimmen und entscheiden, wie das Stück weitergeht.

Der neue Spielplan ist da und macht neugierig – die dazugehörige Infobroschüre gibt es im Büro der NetteKultur am Doerkesplatz 3.

(Report Anzeigenblatt)