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Diese Bäume müssen fallen

Nettetal. In Nettetal müssen kurzfristig einige Bäume gefällt werden. Die Fällungen erfolgen in Absprache mit dem Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt und Klimaschutz und der Baumkommission. Von der Redaktion

Im Einzelnen geht es um folgende Bäume:

Zwei Kastanien an der Grenzwaldstraße in Kaldenkirchen (schräg gegenüber vom Kino und Ecke Frankstraße) sind vom Bakterium Pseudomonas befallen. Die Bäume sind Opfer des bereits bekannten „Kastaniensterbens“. Typisch sind die schwarzen Flecken auf der Rinde und die Risse, die sich über alle Kronenäste ziehen. Die Bäume sind bruchgefährdet und nicht mehr verkehrssicher. Mehrere Starkastausbrüche waren in jüngster Vergangenheit festzustellen. Die Bäume wurden zuletzt wegen der umfangreichen Vorschäden halbjährlich untersucht. Eine Nachpflanzung ist im Herbst mit zwei Eichen vorgesehen. Von einer Nachpflanzung mit Kastanien wird vom Pflanzenschutzamt dringend abgeraten.

Eine weitere Kastanie in der Fußgängerzone/Kirchendreieck Kaldenkirchen ist vom Kastaniensterben betroffen. Die Krone ist bereits deutlich von der Krankheit gezeichnet, Kronenteile abgestorben. Die verbliebenen Äste weisen eine Vielzahl von Rissen und Rindenveränderungen auf. Da ein Kleinkinderspielgerät direkt unter der Krone steht, ist dringender Handlungsbedarf gegeben. Eine Nachpflanzung mit einem schönen Solitärbaum ist vorgesehen.

Gleiche Symptome wurden bei einer Kastanie in der Kleingartenanlage hinter dem Krankenhaus in Lobberich festgestellt. Auch hier muss eine Fällung erfolgen. Auf eine Nachpflanzung kann hier verzichtet werden, da in unmittelbarer Nähe mehrere Zierkirschen stehen.

Zusätzlich zu den vom Kastaniensterben betroffenen Bäumen muss in Lobberich eine Roteiche an der Nordstraße gefällt werden. Dieser Baum war bereits seit Jahren nicht mehr gesund und wurde deshalb besonders engmaschig kontrolliert. Die Standsicherheit des Baumes ist durch umfangreiche Fäulnis im Wurzelbereich nicht mehr gegeben. Eine Nachpflanzung soll nicht erfolgen, da der Gehweg an dieser Stelle zu schmal für eine Neuanpflanzung ist.

(StadtSpiegel)