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Zu Seen und Wäldern

Zu Seen und Wäldern
Start und Ziel der Radroute des Monats April: Der Kirchturm der Borner Pfarrkirche St.Peter zwischen dem Schilf am Ufer des Borner Sees. FOTO: Kreis Viersen
15 Knotenpunkte für 35 Kilometer: Die Radroute des Kreis Viersen für den Monat April führt nach Brüggen und Nettetal. Von Claudia Ohmer

Brüggen. Mit der Radroute des Monats April können Radler das neue Knotenpunktsystem des Kreises kennenlernen. 28 – 9 – 50 – 13 – 1– 12 – 61 – 62 – 60 – 32 – 88 – 51 – 59 – 27 – 90: Dies sind die Knotenpunkte für eine 35-Kilometer-Schleife rund um Brüggen. Start ist auf dem Parkplatz der Pfarrkirche St. Peter in Brüggen-Born, Born 51. Die einschiffige Kapelle ist erstmals im Jahr 1136 urkundlich erwähnt. Von dort folgt die Tour dem Schwalmweg in Richtung Nord-Ost (Knotenpunkt 28) und führt dann an der Armener Straße weiter durch die Happelter Heide (9).

Die Radler nehmen Kurs auf Lobberich / Schaag vorbei an der Wegekapelle in Kindt (50). Hier biegt die Tour rechts ab in Richtung Nettetaler Seen (13). Vom Nettebruchsee geht weiter zum Ferkesbruch (1). Die Radler passieren auf dem Weg die ehemalige Nelsenmühle an der Breyeller Straße. Die Mühle mahlte einst Mehl und stellte Öle her. Heute ist das Gebäude ein Wohnhaus. Die Radtour führt in Richtung der Krickenbecker Seen bis zum Ufer des De-Witt-Sees (12). Dort angekommen, lohnt ein Abstecher zum Landschaftshof Baerlo. Die Tour führt auf dem ehemaligen Banhndamm entlang des De-Witt-Sees.

An der Kälberweide vorbei (61) geht es weiter in Richtung des Ortskerns von Kaldenkirchen (62). Im Zentrum liegt der Kirchplatz mit der evangelischen Kirche aus dem 17. Jahrhundert sowie der katholischen Kirche St. Clemens, einer neugotischen Backstein-Hallenkirche aus dem 15. Jahrhundert. Vom Zentrum Kaldenkirchens erreichen die Radfahrer den Brachter Wald (60). Über einen Abstecher können die Radler die Sequoia-Farm und den Wassergarten besuchen. Auf ihrer Radtour durchqueren die Teilnehmer das grenzüberschreitende Naturerlebnisgebiet Holtmühle-Galgenvenn (32). Neben Alleen, Moor- und Heidelandschaften sind Kiefern- und Laubwälder zu sehen. Weiter geht es über Heidhausen (88). Die Route biegt rechts ab in Richtung Bracht (51). Dort lohnt ein Abstecher zum Kirchplatz mit evangelischem Gotteshaus. Die Brachter Gemeinde ist eine der ältesten protestantischen Gemeinden zwischen Rhein und Maas. Die Kirche wurde im Jahr 1699 geweiht. Auch die Kirche St. Mariä Himmelfahrt aus dem Jahr 1484 ist sehenswert.

Die Radroute folgt dem Alster Kirchweg, vorbei an Genholt (59) bis in den historischen Ortskern Brüggens (27). Dort lohnt ein Stopp. Die Burg samt Öl- und Kornmühle wurde 1289 erstmals urkundlich erwähnt. Hier befindet sich eine Informationsstelle des Naturparks Schwalm-Nette. Die heutige Klosterkirche St. Nikolaus wurde als Backsteinsaalbau und Stadtkirche zwischen 1479 und 1448 errichtet. Die Strecke führt in Richtung Born (90). Zum Ende der Tour passieren die Radler die Borner Mühle und erreichen nördlich des Borner Sees der Straße Born folgend den Ausgangspunkt der Tour an der der Kirche St. Peter.

(StadtSpiegel)