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Theatergruppe braucht Spieler

Theatergruppe braucht Spieler
Der Brüggener Volker Schwarz sucht Freunde des Theaters. FOTO: Volker Schwarz
Brüggen. Der Brüggener Volker Schwarz möchte eine Theatergruppe gründen, die ein bizarres, aber lustiges Theaterstück auf die Beine stellt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Von Simone Krakau

Eine Mischung aus bizarrem Bühnen-Event, konventionellem Theater und überraschenden Ereignissen – so beschreibt Volker Schwarz sein Theaterprojekt. „Egal was der Zuschauer erwartet, etwas anderes wird passieren“, erklärt er. „Eine aktive Beziehung zum Publikum wird angestrebt.“

Noch steckt das Theater-Projekt in Kinderschuhen und ist lediglich eine Idee – doch der Brüggener hat viel vor. Jahrelang gestalteten Zahlen und Fakten den Alltag des gelernten Bank- und Immobilienkaufmanns. Nun, im Ruhestand, hat ihn die Kreativität gepackt: Schwarz möchte eine Theatergruppe gründen und gemeinsam ein Stück auf die Beine stellen, welches später einem breiteren Publikum präsentiert werden soll. „Die Idee zum Stück steht bereits“, sagt der 68-Jährige. „In der Zusammenarbeit kann sich aber natürlich noch alles anders entwickeln.“

Um das Theaterstück auf die Bühne zu bringen, braucht Schwarz aber noch weitere Mitstreiter. Gesucht werden zehn bis 20 Personen, gerne über 60 Jahre alt, vereinzelt auch jünger. „Ich möchte mutige Menschen gewinnen, die gerne einmal im Schutz der Bühne ihr Alltagskleid ablegen wollen“, erklärt Volker Schwarz.

Theater-Erfahrungen müsse man übrigens keine mitbringen. „Das Einzige, was man für die Teilnahme braucht, ist die grenzenlose Lust am Spielen“, betont der Rentner. Natürlich könne es auch nicht schaden, wenn der ein oder andere sich mit Ton und Licht auskenne – doch Voraussetzung sei dies keinesfalls.

Bis zur öffentlichen Aufführung soll dann regelmäßig geprobt werden. „Schon die Vorbereitungs- und Probephase kann sicherlich zu einem spannenden Gemeinschaftserlebnis werden“, betont Volker Schwarz. „Vielleicht kann ja jeder gestärkt durch die Mitstreiter seine Grenzen erweitern.“

(StadtSpiegel)