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Lebensgefahr in den Wäldern

Lebensgefahr in den Wäldern
Dieser Weg war durch einen umgestürzten Bäume unpassierbar. Im Brüggener Depot kann man jedoch weiter spazieren gehen. FOTO: Claudia Ohmer
Brüggen/Niederkrüchten. Sowohl in Brüggen als auch in Niederkrüchten dürfen die Waldgebiete nicht mehr betreten werden. Es bestehe teilweise Lebensgefahr. Von der Redaktion

Das Orkantief „Friederike“ zog auch über Nordrhein-Westfalen und hinterließ zum Teil heftige Spuren der Verwüstung und immense Waldschäden. Die Verwaltung der Burggemeinde Brüggen weist dazu dringend auf die Ordnungsbehördliche Verordnung des Landesbetriebes Wald und Holz NRW hin, mit dem ein Waldbetretungsverbot für das gesamte Gemeindegebiet ausgesprochen wird. Ausgenommen von dem Verbot ist das Gebiet des ehemaligen Depots: dort haben die Ermittlungen ergeben, dass die Nutzung der auch bisher zugänglichen Wege möglich ist.

Auch die Verwaltung der Gemeinde Niederkrüchten weist dringend auf die Ordnungsbehördliche Verordnung des Landesbetriebes Wald und Holz NRW hin, mit dem ein Waldbetretungsverbot für alle Wälder im Gemeindegebiet nördlich der A52 ausgesprochen wird.

Aufgrund der aktuellen Meldungen der zuständigen Forstbeamten bestehen im Wald erhebliche Gefahren für Leib und Leben. Auch wenn der vollständige Umfang der Schäden noch nicht komplett ermittelt werden konnte: auf vielen Wegen liegen umgestürzte Bäume und sie sind daher nicht passierbar. In vielen Bereichen besteht absolute Lebensgefahr durch abgebrochene Äste und Bäume. Abgebrochene Äste hängen in den Baumkronen und entwurzelte Bäume hängen in anderen Bäumen fest. Es können jederzeit mehrere Tonnen Holz zu Boden fallen. Deswegen ist ein Vertretungsverbot zwingend notwendig. Die Bürgermeister Frank Gellen und Karl-Heinz Wassong bitten daher alle Bürger eindringlich, das Betretungsverbot strikt zu beachten. Das Ordnungsamt wird die Einhaltung des Verbotes mit verstärktem Einsatz kontrollieren.

(Report Anzeigenblatt)