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Aktion "WDR2 für eine Stadt"
Gemeinsam stark sein in Brüggen

Aktion "WDR2 für eine Stadt": Gemeinsam stark sein in Brüggen
Brüggens Bürgermeister Frank Gellen, Heiko Glade und Gottfried Optenplatz bilden das Kompetenzteam für die Aktion "WDR2 für eine Stadt" in Brüggen. FOTO: Heike Ahlen
Brüggen. Am morgigen Donnerstag gilt es, gemeinsam stark zu sein. Holt Brüggen das WDR2-Sommer-Open-Air ins Grenzland? Von Heike Ahlen

Die Spannung steigt ins schier Unermessliche – und wahrscheinlich sitzen Brüggens Bürgermeister Frank Gellen, Heiko Glade und Gottfried Optenplatz gerade in diesem Moment noch über diversen Fragen aus dem einen oder anderen Online-Quiz zum Thema Nordrhein-Westfalen. Denn die drei sind das Kompetenzteam für Brüggen, das bei WDR2 für eine Stadt morgen Nachmittag, wenige Minuten nach 16 Uhr, solche Fragen beantworten soll. Vorher aber sind alle Brüggener Bürger – und auch die aus den Nachbargemeinden, die helfen wollen – gefragt. Um 10 Uhr wird die so genannte "Stadtaufgabe" gestellt, bis 15 Uhr ist dann Zeit, Vorbereitungen für die Bewältigung der Aufgabe zu treffen.

Insgesamt zehn Städte und Gemeinden in NRW kämpfen bei der Aktion "WDR2 für eine Stadt" darum, bei Stadtaufgabe und Quiz die meisten Punkte zu holen. Denn wer das schafft, in dessen Ort findet am 20. Juni das große Sommer-Open-Air statt.
Als erste Finalstadt ging am Montag Kleve ins Rennen – per Livestream beäugt vom Planungsstab der Brüggener. Die Aufgabe war, eine niederrheinische Fluss-Landschaft samt Schleuse, Windmühlen, Booten und Kapitän zu bauen, und dann 200 Liter Wasser in Eimern in einer Minute über eine Strecke von 100 Metern zu befördern. Sozusagen als Schleusen-Ersatz – denn die Idee der WDR-Macher war es, dass die Klever Schleuse ihren Betrieb eingestellt haben könnte.


Dieser Art sind die Stadtaufgaben immer, und seit bekannt ist, dass Brüggen im Finale ist, rätselt ein Team, wie denn wohl die Aufgabe am Donnerstag lauten könnte – und wen man dann braucht, um sie zu bewältigen.
Die Antwort ist einfach: Möglichst viele Menschen. Wer es irgendwie ermöglichen kann, morgen zwischen kurz vor 10 und 16.30 Uhr zum Kreuzherrenplatz zu kommen, sollte das tun. Das Team hat schon viele Experten für die verschiedensten denkbaren Aufgaben rekrutiert, viele kluge Köpfe mit verrückten Ideen und Menschen mit fleißigen Händen können noch spontan helfen. WDR2-Moderator Jürgen Mayer wird um kurz nach 10 Uhr die Stadtaufgabe stellen – und eine gute halbe Stunde später soll der Plan stehen, wie sie bis 15 Uhr umgesetzt werden kann. Um 15.10 Uhr soll der Ort dann "live auf Sendung" zeigen, dass das auch klappt. Zehn Punkte winken für die Lösung dieser Aufgabe.

Eine Stunde später hat dann das Kompetenzteam 90 Sekunden Zeit, weitere Punkte dazu zu gewinnen. Dabei müssen die drei Experten – unterstützt durch Zurufe aus dem Publikum – so schnell wie möglich Wissensfragen rund um NRW und um Brüggen beantworten. Das Klever Kompetenzteam legte am Montag dabei neun wichtige Punkte vor. Gestern fiel nach Redaktionsschluss die Entscheidung in Hilden, heute in Dormagen.
Der Ort mit der höchsten Gesamtpunktzahl gewinnt. Sollten zwei oder mehr Orte gleichauf liegen, gibt es am 21. März ein Stechen. Aber egal, wie es morgen für Brüggen ausgeht: "Wir haben schon gewonnen", sagt Bürgermeister Frank Gellen. "Wir bekommen einen wunderbaren Tag, an dem wir zeigen können, was wir in Brüggen alles auf die Beine stellen können."

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