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Ein „Kümmerer“ für Brüggen

Ein „Kümmerer“ für Brüggen
Bürgermeister Frank Gellen (li.) mit dem Amtsleiter Gerd Schwarz (re.) und dem neuen Kümmerer Michael Kurz, der Straßenreinigung mit einer Handmaschine durchführt. FOTO: Bruno Schüttler
Brüggen (shü). Ein Baustein zur Aufwertung der Brüggener Fußgängerzone ist die Optimierung des Reinigungszustandes. Zum Standard gehört die maschinelle Reinigung. Für Bereiche, die sich dieser entziehen, und nur durch Handreinigung in einem gepflegten Zustand gehalten werden können, ist nun versuchsweise ein „Kümmerer“ eingestellt worden. Von Bruno Schüttler

Die Brüggener Fußgängerzone wird intensiv genutzt. Viele Tagesbesucher oder Übernachtungsgäste schauen sich an, was in den Geschäften angeboten wird, oder lassen sich zum Essen und Trinken anregen. Folgerichtig platzieren die Unternehmen in der City ihre Angebote so, dass sie gut zu sehen sind. Stühle und Tische der Außengastronomie, Wühlkörbe, Kleiderständer, Plakataufsteller, Warenregale – alles steht draußen.

Das kann schon mal dazu führen, dass die Gehbereiche Engpässe bekommen und die Rettungswege nicht frei sind. Behindert wird auch die Reinigung dieser Zonen.

Die zwei Mal wöchentlich durchgeführte Straßenreinigung bleibt unvollständig, weil die Kehrmaschine nicht alle Bereiche erfassen kann. Ein Zustand, der weder den Gewerbetreibenden noch den Verantwortlichen der Burggemeinde zusagte.

Im Oktober 2014 stellte die CDU-Fraktion bereits in einem Antrag fest, dass eine Handreinigung die Maschinenreinigung ersetzen müsse, um alle Verschmutzungen und Unkrautstellen zu erreichen. Die Stelle soll über die Sondernutzungsgebühr für die Außenflächen finanziert werden.

Der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Stadtmarketing und Tourismus entschied im November 2014, dass ein „Kümmerer“ eingestellt werden soll, der dafür sorgt, dass Unkraut und Verunreinigungen aus dem Straßenbild verschwinden. Die notwendigen Arbeitsgeräte stellt der Bauhof zur Verfügung. Mit Michael Kurz fand sich nun ein junger Mann, der diese Aufgabe übernehmen wird: „Ich freue mich auf die Aufgabe.“

Bürgermeister Frank Gellen stellt sich vor, dass Michael Kurz „das Gesicht wird, das hinter der Aufgabe steht“ und somit als Ansprechpartner für die Gewerbetreibenden bekannt wird.

Die Verwaltung schloss mit dem Dreißigjährigen einen Arbeitsvertrag bis Ende 2016 über zehn Wochenstunden.

(StadtSpiegel)