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Die eigene Endlichkeit

Brüggen. Die Hospizinitiative Kreis Viersen setzt sich seit über 20 Jahren dafür ein, dass schwer kranke Menschen ihre letzte Lebenszeit zu Hause verbringen können. Durch ehrenamtliche Unterstützung erfahren auch die Angehörigen Entlastung. Von Claudia Ohmer

Menschen, die diese Aufgabe übernehmen möchten, werden bei der Hospizinitiative gut darauf vorbereitet.

Reinhold Schneider (62 Jahre), ein Teilnehmer des noch laufenden Hospizseminars, fasst seine Erfahrungen während der vergangenen Monate zusammen: „Die eigene Endlichkeit ist mir sehr bewusst geworden, verbunden mit der Erkenntnis, die verbleibende Zeit nach Möglichkeit sinnvoll zu nutzen. Durch die Beschäftigung mit dem Thema Sterben hat der Tod für mich einen Teil seines Schreckens verloren. Ich bin nun in der Lage, auf Schwerstkranke ohne Scheu zuzugehen.“

Die Koordinatorin Gerda Kretschmann wird über die Arbeit des Hospizvereins und über das nächste Hospizseminar, das im Januar beginnt, berichten.

Wer sich für diese Aufgabe interessiert, ist herzlich eingeladen am Montag, 26. Oktober, von 18 bis 19.30 Uhr bei der Evangelische Kirchengemeinde Brüggen-Elmpt, Alter Postweg 2, Brüggen.

Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter 02162/ 29050.

(StadtSpiegel)