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Burundi-Waisenkindern geht es gut

Die Vorstandsmitglieder des Vereins Burundi-Hilfe informierten sich über die aktuelle Lage im betreuten Waisenhaus Johannes-Wolters-Zentrum in Burundi. Von Claudia Ohmer

Brüggen (co/red). Den Kindern im Johannes-Wolters-Haus in Burundi geht es gut, das bestätigt Vorstandsmitglied Friedhelm Leven von der „Burundi-Hilfe eV“, der den burundischen Erzbischof Evariste Ngoyagoye in Neuss traf. Im Januar hatte Leven bei der Burundi-Reise gemeinsam mit Gerd Gottwald und Johannes Rölkes nur wenige Minuten, um mit dem Bischof Fragen zur Zukunft des Johannes-Wolters-Zentrums zu besprechen. Jetzt bestand ausreichend Zeit, um diese Themen zu vertiefen.

Der geschäftsführende Vorstand der „Burundi-Hilfe eV“ mit Frank Gellen, Johannes Rölkes und Friedhelm Leven traf sich darüber hinaus mit der Organisation „Burundikids“ in Köln zwecks Austausch und Kennenlernen. Die „Burundikids“ sind die deutsche Partnerorganisation der „Fondation Stamm“ in Burundi, die wiederum Kooperationspartner der „Burundi-Hilfe“ sind und die Trägerschaft ihres Zentrums übernommen haben. Da beiden Vereine einen gemeinsamen Partner vor Ort haben, sollte das Ziel sein, mehr Synergieeffekte zu nutzen um die Hilfe in Burundi noch effektiver gestalten zu können.

Verena Stamm von der „Fondation Stamm“ konnte viel Positives über das Johannes-Wolters-Zentrum berichten. Die 36 Kinder und Jugendliche haben erfolgreich das Schuljahr abgeschlossen. Darüber hinaus wurde eine Schneiderausbildung von 22 Personen absolviert – Kurse in Korbflechterei und „Haarstyling“ runden das Ausbildungsangebot im Zentrum ab.

Darüber hinaus informierte sich der Vorstand mit der burundischen Ordensschwester Josephine Toyi und Pastor Ludwig Kamm in Vorst über die aktuelle Krise in Burundi.

Infos unter kontakt@burundi-hilfe.org.

(StadtSpiegel)