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Brachter Hausgeschichten

Bracht. Nach gut zweijähriger Entwicklung wird am Sonntag, 17. April, um 16 Uhr das Projekt „Brachter Hausgeschichten“ in der Ratsstube Hamers präsentiert. Von Claudia Ohmer

Das Team zeigt die Tafeln und stellt die Geschichten „hinter den Haustüren“ vor. Als die Brachterin Anna Freier im September 2013 ihre Idee der Hausgeschichten der Interessengemeinschaft Bracht präsentierte, fanden sich schnell begeisterte Brachter, die das Projekt „Ortsgeschichte aktiv erleben“ mit ihren Geschichten bereichern wollten.

Im Laufe der Zeit formte sich ein Kernteam, bestehend aus Anna Freier, selbst Historikerin, und Pia Terstappen, Medien- und Kulturwissenschaftlerin aus Bracht, das Interessierten half, ihre Geschichten zu erforschen. Gemeinsam durchforsteten sie das umfangreiche Gemeindearchiv in der Burg in Kempen, um weitere Informationen zu ihren Häusern zu finden. Es wurden Interviews mit Hausbewohnern geführt und Fotos aus dem Bildarchiv des Kreises gesichtet. In den vergangenen Jahren konnten sieben Häuser auf der Marktstraße und Königstraße sowie auf der Brüggener Straße aufgenommen werden. Alle erhalten nun Objekttafeln, die einen Blick hinter die Kulissen bieten.

Anders als in der im Dezember 2015 präsentierten Ortsgeschichte Brachts wollen die Hausgeschichten etwas über die Geschichte hinter den Haustüren erzählen. Die Tafeln informieren Einwohner und Besucher über die Geschichte des Hauses und über die Personen, die dort lebten oder noch leben.

Am 17. April ist es soweit: Nach gut zwei Jahren intensiver und spannender Recherche werden die Tafeln enthüllt und die weiteren Planungen des Projekts vorgestellt. Das Team freut sich auf viele Interessierte und Hausbesitzer. Die Präsentation findet um 16 Uhr in der Ratsstube Hamers in Bracht statt.

(StadtSpiegel)
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