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Wir lieben und wissen nicht

Wir lieben und wissen nicht
Es wird tragikomisch. FOTO: Jürgen Frahm
Viersen. Das neueste Theaterstück des Erfolgsautors Moritz Rinke ist im Rahmen der Studioreihe am Samstag, 14. März, 20 Uhr, in der Viersener Festhalle zu sehen. Von der Redaktion

„Wir lieben und wissen nichts“ heißt das tragikomische Konversationsstück zum Thema Paarwesen, das seinen hohen Erwartungen in jeder Hinsicht gerecht wurde. Dies zeigen unter anderem die Einladung zu den Mühlheimer Theatertagen 2013 und die Aufnahme des Stücks in die Spielpläne an zahlreichen deutschen Schauspielhäusern.

Der Autor Moritz Rinke, 1967 in Worpswede geboren, ist einer der besten Theaterautoren seiner Generation und einem breitem Publikum durch seinen Bestsellerroman „Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel“ bekannt.

Protagonisten des Theaterstücks sind zwei heimatlose Liebespaare um die 40, beide begeisterte Nutzer von Wohnungsbörsen, die sich zum berufsbedingten Wohnungstausch treffen. Karrierefrau Hannah muss als Zen-Coach für Bankmanager nach Zürich; ihr Freund, der sensible Sebastian, soll sie begleiten.

In ihre Wohnung ziehen währenddessen die Tier-Physiotherapeutin Magdalena und ihr Mann Roman, ein komplett vernetzter „Alles-im-Griff-Typ“ und das genaue Gegenteil von Sebastian.

Diese vier und ihre Beziehungen geraten im Folgenden immer mehr auf Kollisionskurs, bis bereits seit längerem schwelende Krisen aufbrechen. Doch auch am Schluss dieser äußerst komischen Beziehungstragödie sind alle Beteiligten noch gänzlich ohne Passwort für ihr weiteres Leben.

Ein spannendes Stück Gegenwartsdramatik, bei dem sich nicht wenige Zuschauer auf dem Nachhauseweg fragen werden: „Kann man zusammen bleiben, wenn man die Wahrheit sagt?“

In Viersen wird dieser Theatercoup in einer Inszenierung des EURO-STUDIOS Landgraf zu sehen sein, das die Rollen unter anderen mit den aus dem Fernsehen bekannten Schauspielern Helmut Zierl und Uwe Neumann besetzt.

Wie in der Studioreihe üblich, findet um 19.30 Uhr im Ernst Klusen Saal eine Einführung statt.

(StadtSpiegel)