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Olaf Fander für Viersen?

Viersen. Jetzt haben fast alle Parteien Viersens einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im September aufgestellt: Für die Partie FürVIE geht Olaf Fander ins Rennen. Der Stadt Spiegel sprach mit dem Süchtelner. Von Daniel Uebber

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat die Viersener Bürgervereinigung FürVIE am vergangenen Mittwoch, 25. Februar, einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im September gewählt. Schon auf der Jahreshauptversammlung im Dezember letzten Jahres war man sich einig, den Wählerinnen und Wählern von FürVIE einen eigenen Kandidaten zu bieten. In den letzten Wochen hat es daher in Vorstand und Fraktion einige Gespräche gegeben. Mit Olaf Fander hat die Partei einen Kandidaten gefunden, der 90 Prozent der FürVIE-Stimmen hinter sich bringen konnte.

Stadt Spiegel: Herr Fander, welchen Fokus wollen Sie im Wahlkampf setzen?

Olaf Fander:

„Wir wollen Viersen nach vorne bringen. Ich bin der Meinung, dass die Verwaltung wieder näher an die Bedürfnisse der Bürger rücken muss und sich als deren Dienstleister verstehen sollte. Dafür würde ich mich besonders einsetzen, wenn ich gewählt werde.“

Viele Menschen in Viersen befürchten einen „schmutzigen Wahlkampf“. Befürchten Sie das auch?

Olaf Fander:

„Ich weiß nicht, wie die anderen Kandidaten damit umgehen, aber ich glaube es nicht. Wenn es persönlich wird, werde ich ruhig bleiben. Ich bin seit etlichen Jahren Chef und habe mit vielen Kunden zu tun - da lernt man in problematischen Situationen ruhig zu bleiben.“

Welche Chancen rechnen Sie sich im Wahlkampf aus?

Olaf Fander:

„Ich hätte mich nicht zur Wahl gestellt, wenn ich nicht auch an die realistische Chance glauben würde, dass ich auch gewählt werde.

(StadtSpiegel)