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Interview
"Mit Festen punkten"

Interview: "Mit Festen punkten"
Der Martinsmarkt ist eines der erfolgreichsten „Events“ der Stadt Viersen. Jedes Jahr kommen fast 40.000 Menschen in die Fußgängerzone. FOTO: Ohmer
Viersen. Die "Viersener Note", das "Irmgardisfest" oder der in Kürze stattfindende "Stadt.Land.Markt" - was Festivitäten angeht, ist in Viersen immer was los. Allein 16 Termine organisiert Mareike Meyer gemeinsam mit dem Werbering und lokalen Arbeitskreisen. Wir sprachen mit der Viersener Citymanagerin. Von Daniel Uebber

Stadt Spiegel: Frau Meyer, welche Bedeutung messen Sie den Festen für das Image der Stadt bei?

Mareike Meyer: Eine große. Ich finde, durch die Feste haben Viersen, Dülken und Süchteln Alleinstellungsmerkmale. Im Verbund mit den insgesamt elf verkaufsoffenen Sonntag sind die Feste auch für die Einzelhändler besonders wichtig. Diese Tage sind für sie die umsatzstärksten im ganze Jahr.

Apropos Einzelhändler. Inwiefern sind diese an der Organisation der "Stadtfeste" beteiligt?

Meyer: Ohne die Einzelhändler geht es nicht. Wir haben das Glück, dass wir bei vielen Festen, zum Beispiel bei der Gartenwelt oder dem Irmgardisfest, auf das Know-How der Einzelhändler bauen können.

Irmgardisfest und Gartenwelt sind ja nur zwei von vielen Festen in der Stadt. Welches gefällt Ihnen persönlich am liebsten?

Meyer: Jedes Fest hat seinen ganz besonderen Charme. Aus Sicht des Stadtmarketings ist es wichtig, dass die Feste Menschen in die Stadt bringen. Und da sind wir ganz erfolgreich. Der Martinsmarkt zum Beispiel lockt Jahr für Jahr fast 40.000 Menschen nach Viersen. Ich persönlich freue mich aber auch auf die Gartenwelt (1. Mai; Anmerkung der Redaktion) in Dülken. Das ist für mich der richtige Frühlingsanfang.

Wie läuft denn die Organisation eines solchen Marktes oder Festes ab?

Meyer: Aktuell stecke ich in den Vorbereitungen für den Martinsmarkt. Über die Homepage der Stadt Viersen können sich Interessenten bereits für einen Marktstand bewerben. Mit den Arbeitskreisen gibt es dann im Vorfeld, aber auch im Nachhinein Gespräche. Wir wollen auch bewerten, ob unsere Konzepte bei den Menschen ankommen. Daher haben wir vor wenigen Jahren auch die "Marktschreier" aus dem Terminkalender gestrichen.

(StadtSpiegel)