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Zukunftsprojekt im Zeitplan

Zukunftsprojekt im Zeitplan
Ein Blick auf die Baustelle Melcherstiege. FOTO: Groschopp
Dülken. Es ist der große Hoffnungsschimmer für die Dülkener Innenstadt. Der neue Komplex auf dem ehemaligen Bodeewes-Gelände zwischen Lange Straße und Melcherstiege soll die zu großen Teilen verwaiste Fußgängerzone mit neuem Leben füllen und den ortsansässigen Einzelhandel stärken. Von Ralf Groschopp

Für den außenstehenden Betrachter, tat sich nach dem Abriss der drei Wohnhäuser am Westgraben zunächst nicht sonderlich viel auf der Großbaustelle. Lange Zeit prägten Berge von Schutt die Szenerie, und man konnte sich nur schwer vorstellen, dass an dieser Stelle ein Edeka-Markt, Praxisflächen und Wohnungen entstehen sollen. Doch der Schein trog. „Wir liegen voll im Zeitplan. Die Eröffnung des Lebensmittelmarktes wird im Herbst dieses Jahres stattfinden“, berichtet Daniel Ferrari von der Dinslakener Baugruppe Hellmich. Der Projektmanager und Leiter des Vorstandbüros des Unternehmens zeigt sich zufrieden mit dem Fortschritt der Arbeiten. Bislang seien keinerlei größere Probleme aufgetreten. Die größten Erd-, Gründungs- und Stahlbetonarbeiten am Untergeschoss sowie die Instandhaltung im Bereich Denkmalschutz sind abgeschlossen. „Nun nehmen wir die Fertigstellung von Keller, Bodenplatte und aufstehenden Gebäudeteilen in Angriff“, so Ferrari.

Parallel dazu entstehen zahlreiche neue Parkplätze. An der Melcherstiege wird die Zahl auf 230 aufgestockt, an der Gasstraße werden noch einmal 80 Autos Platz finden. Während die Bauarbeiten voranschreiten, entwickelt sich auch das Interesse am Objekt äußerst positiv. Für die neuen Büro- und Praxisräume in zentraler Innenstadtlage liegen laut Daniel Ferrari zahlreiche Interessensbekundungen vor.

Wie groß die Hoffnung der Bevölkerung auf eine Wiederbelebung des Zentrums ist, zeigt die Tatsache, dass die Baustelle zu einem regelrechten Zuschauermagneten geworden ist. Jeden Tag treffen sich dort zahlreiche interessierte Bürger – begutachten, diskutieren, schießen Fotos. Sie alle fiebern der Fertigstellung entgegen.

(StadtSpiegel)