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Kita Röhlenend
Shuttle-Service für Kita-Kinder

Kita Röhlenend: Shuttle-Service für Kita-Kinder
Der Spielplatz der Kita Röhlenend ist derzeit verwaist - aufgrund einer Durchfeuchtung des Bodens kann die Einrichtung ihren Betrieb derzeit nicht mehr ausführen. FOTO: Grasemann
Dülken. Im Fall der in Dülken geschlossenen "Kita Röhlenend" wurden heute morgen die Eltern der Kinder informiert, wie es nun weitergeht. So plant die Stadt Viersen für die Eltern, die nicht mobil sind, einen kostenlosen Shuttle-Service von einem zentralen Treffpunkt in Dülken einzurichten, der die Kinder zu den Ausweichkitas bringt. Dazu wird mit einem Taxiunternehmen zusammen gearbeitet. Von Daniel Uebber

Die Kinder sollen geschlossen in ihren Gruppen in andere Kitas, unter anderem in Süchteln, verteilt werden. Auch die Erzieherinnen gehen mit den Kindern mit. "Die Stadt strengt sich wirklich enorm an, den Ausfall zu kompensieren. Und mit der Lösung können die meisten von uns wirklich gut leben", so eine Mutter.

Hintergrund:

Bei den Messungen in der Kita in Dülken wurde eine geringe Schimmelpilzbelastung festgestellt. Der Boden der Einrichtung ist komplett durchfeuchtet. Jetzt bleibt die Einrichtung vorerst dicht.

Nach den ersten Messungen wurden in vier Räumen leicht erhöhte Werte an Schimmelpilzsporen ermittelt, die aber nicht bedenklich sind. Bei den Untersuchungen wurde aber festgestellt, dass der Boden in erheblichem Maße durchfeuchtet ist. Dies macht eine Sanierung erforderlich, über deren Umfang derzeit noch keine genauen Aussagen getroffen werden können. Klar ist: Es kann nicht damit gerechnet werden, das Gebäude kurzfristig wieder in Betrieb nehmen zu können.

Wie die Stadt Viersen jetzt bekannt gab, kann die Kita voraussichtlich erst Mitte September wieder öffnen. Der Feuchtigkeitsschaden im Untergrund des Gebäudes ist so umfangreich dass umfassende Sanierungen erforderlich sind. Der Estrich muss komplett herausgenommen und erneuert werden, auch die Wasserleitungen werden ersetzt. Über die Ursachen können zurzeit noch keine Angaben gemacht werden. Möglicherweise ergeben sich Erkenntnisse dazu erst im Rahmen der Sanierungsarbeiten.

Das städtische Jugendamt bereitet für kommenden Mittwoch (18. März) eine Eltern-Information. Dort werden Einzelheiten zur Unterbringung der Kinder in anderen Einrichtungen mitgeteilt. Das aktuelle Notgruppensystem bleibt bis zum 20. März bestehen. Bis zum 23. März soll dann die Umverteilung der Kinder auf andere Einrichtungen umgesetzt sein.

(StadtSpiegel)