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Fußballfest in Glehn

Fußballfest in Glehn
Am Samstag gingen die jüngsten Nachwuchskicker beim Pfingstturnier des SV Glehn an den Start.
Glehn. Über Pfingsten feierte der SV Glehn ein großes Fußballfest an der Johannes-Büchner-Straße. 72 Mannschaften nahmen an dem größten Turnier in der Region für Kinderfußball teil. Viele der Teams haben sich bereits wieder für 2019 angemeldet. Von der Redaktion

„Ohne unsere Trainer und die Eltern der teilnehmenden Mannschaften läuft hier so gut wie gar nichts“, betonte Glehns Jugendleiter Norbert Jurczyk, der das Turnier dann auch unter das Motto „Tage der Ehre“ gestellt hatte. Am Freitag überbrachte Hermann-Josef Baaken, Vorsitzender des Sportbundes Rhein-Kreis Neuss, die frohe Nachricht, dass der SV Glehn in der gleichnamigen Aktion des Landessportbundes NRW berücksichtigt werden konnte und einen Zuschuss über 500 Euro erhält.

Auch sportlich bekamen die Zuschauer einiges geboten. Am „Girls day“ (Freitag) holten sich die U15-Mädels der SVGG Haan den Turniersieg, bei der U13 triumphierte der gastgebende SV Glehn, der U11-Titel ging in die Neusser Nordstadt an die SVG Weißenberg. Der Samstag stand dann mit den Mini-Bambinis, den Bambinis und den U9-Mädchen, die erstmals in der Geschichte des Glehner Pfingstturnieres eine eigenständige Runde austrugen, ganz im Zeichen des Erlebnisfußballs. „Deswegen wird in diesen Altersklassen auch kein Turniersieger ermittelt“, sagt Jurczyk.

Fußballkreis-Vorsitzender Dirk Gärtner fand in seiner Ansprache lobende Worte: „Was unsere Vereine im Kreis an der Basis leisten, ist beeindruckend. Und der SV Glehn geht hier mit leuchtendem Beispiel voran. Wer hätte noch vor zehn Jahren gedacht, dass einmal so viele junge Mädchen Fußball spielen würden.“

Am Sonntag gewannen die Sportfreunde Baumberg das F-Jugend-Turnier, am Montag bildete das starke Team von Union Velbert bei der E-Jugend als Turniersieger den Abschluss der viertägigen Wettbewerbe.

Die besonders kindgerechte Ausrichtung der Veranstaltung hat für Jurczyk und seiner „Football family“ in Glehn oberste Priorität. „Wir stellen die Kinder absolut in den Mittelpunkt“, betonte der 49-Jährige entschieden.

(Report Anzeigenblatt)