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„Ein tolles Erlebnis“

„Ein tolles Erlebnis“
Kampf- und Laufbereitschaft war den Brachtern gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach nicht abzusprechen. An der deutlichen Niederlage änderte das aber nichts. FOTO: Horst Siemes
Bracht (red). Auch wenn das Ergebnis am Ende sehr deutlich ausfiel, so war der Besuch der U23 von Borussia Mönchengladbach ein voller Erfolg für die Turn- und Sportfreunde Bracht. 500 Zuschauer fanden den Weg an den Alster Kirchweg und machten das Testspiel zu einem wahren Erlebnis. Von der Redaktion

Bis zur 65. Minute konnte Markus Steffens mehr als zufrieden sein mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Auch wenn die Erste Mannschaft der TSF Bracht sichtlich unterlegen war gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach, so musste man bis zu diesem Zeitpunkt nur vier Gegentore hinnehmen. „Bis dahin haben die Jungs mit enormer Lauf- und Kampfbereitschaft sehr gut dagegen gehalten. Danach konnte man aber die konditionellen Unterschiede erkennen“, sagte Steffens. Schließlich ist sein Team erst seit einer Woche im Training und das zeigte sich, auch aufgrund vieler Wechsel in der Schlussphase, deutlich. Acht weitere Tore fingen sich die TSF ein, so dass es am Ende 0:12 stand. „Trotz der zwölf Gegentore bin ich aber sehr zufrieden. Die Gegentore wissen wir einzuordnen“, stellte sich der Übungsleiter schützend vor seine Mannschaft. „Ich hoffe, dass das ein oder andere hängen geblieben ist und dass gerade die jungen Spieler etwas dazu gelernt haben.“ Gerade das schnelle Passspiel der Borussen hatte es Steffens angetan. Vereinzelte Chancen hatte er auch für sein Team gesehen, zu einem Treffer sollte es am Ende aber nicht reichen.

Ohnehin stand weniger das Spiel sondern eher das Erlebnis im Vordergrund. Rund 500 Zuschauer waren an den Alster Kirchweg gekommen. „Das hat unsere Erwartungen übertroffen“, sagte Abteilungsleiter David Friederichs. Neben einer Torwand sorgte insbesondere der Besuch von Jünter für leuchtende Kinderaugen. Zahlreiche Fotos und Autogramme verteilte das Maskottchen des Bundesligisten und war sich für keinen Spaß zu schade. Noch bis lange nach Schlusspfiff war reger Betrieb an den Getränke- und Imbissständen. „An dieser Stelle muss ich mich bei allen Helfern bedanken, die nicht nur am Tag selber sondern auch davor und danach viel Zeit investiert und Einsatz erbracht haben“, so Friederichs. „Wir wollten unseren kleinen Verein so gut wie möglich präsentieren und das haben wir auch geschafft. Ich hoffe, dass einige der Besucher auch in der Saison den Weg an den Alster Kirchweg finden.“ Den Spielern und den Verantwortlichen wird das Spiel sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben - das Ergebnis darf dabei nach einer gewissen Zeit ruhig verblassen.

(Report Anzeigenblatt)