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Getarntes Gemüse

Getarntes Gemüse
FOTO: Gina Dollen
Sieht ein bisschen aus wie Frikadellen, ist aber gesunder Brokkoli. Wer Kinder oder Gemüsegegener vom Gegenteil überzeugen möchte, sollte es vielleicht einmal mit diesen Brokkoli Sticks ausprobieren. Super aromatisch und schnell gemacht schmecken sie fast jedem Gemüsemuffel.

Und so gehts: Zuerst wird der Brokkoli kurz blanchiert. Dafür wird er in kochendes und gesalzenes Wasser gegeben, ein bis zwei Minuten gekocht, um dann sofort unter kaltem Wasser abgespült zu werden. So behält er sein knalliges Grün und ihr könnt sichergehen, dass eure Sticks später nicht matschig werden. Die Brokkoliröschen werden jetzt, am besten in mehreren, kleinen Portionen, in einen Mixer gegeben. Achtet darauf, dass ihr nur ganz kurz mixt, sodass der Brokkoli nur leicht zerbröselt. Mixt ihr zu lange, wird das Ganze eher ein Püree und den wollen wir nicht haben.

Der zerkleinerte Brokkoli wird jetzt in einer Schüssel mit dem Ei, den klein geschnittenen Zwiebeln, der geschnittenen Petersilie, dem Paniermehl und dem Käse gemischt. Hier müsst ihr euch nichtt unbedingt an die Mengenangaben halten. Wer Käse liebt, kann viel Käse reingeben, wer möchte, kann auch noch weitere Zutaten, wie klein geschnittene Tomaten oder ähnliches dazugeben. Eure Masse sollte am Ende gut zusammenhalten und nicht mehr bröselig sein. Ist sie das nicht, gebt etwas mehr Paniermehl dazu.

Jetzt geht es ans formen. Am besten funktioniert das, wenn ihr euch etwa einen Esslöffel nehmt und die Masse zwischen den Händen mit etwas Druck zu einer Kugel formt. Dann längs zwischen den Händen drehen und die Enden flach drücken - schon habt ihr eure Sticks. Zwischendurch die Hände immer mal wieder mit Wasser anfeuchten, dann klebt der Teig nicht so.

Alles auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben und für circa 25 bis 30 Minuten goldbraun backen. Zwischendurch solltetet ihr die Sticks immer wieder wenden, sodass sie von allen Seiten ihre leckere Kruste bekommen.

Die Sticks schmecken super mit Ketchup oder Aioli. Auch andere Dips passen mit Sicherheit super. Wir haben sie zusammen mit unserem "Diätketchup" (siehe "Ein Burger ohne Burger") genossen.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Nachmachen. Berichtet uns doch mal in den Kommentaren, welchen Gemüsemuffel ihr mit dem Rezept überzeugen wollt.

Eure "Schmeckt das?"-Mädels

 
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