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Apfel unter der Streuseldecke

Apfel unter der Streuseldecke
Noch warm schmeckt der Apple Crumble am besten. FOTO: Nadine Engel
Desto näher der Winter rückt, desto öfter fndet man den Apfel auch in Hauptgerichten. Warm gemacht ist er einfach ein richtiges Wohlfühlessen, ob als Bratapfel oder in der Bratensauce. Wir haben ihn heute in einen warmen Apple Crumble verwandlet. Eine süße Versuchung für kalte Tage.

Die Zubereitung ist super einfach: Zunächst eine große Auflaufform bereit stellen. Wer nicht direkt das ganze Büro oder eine Großfamilie versorgen muss, der kann die Zutaten einfach halbieren und erhält circa vier Portionen. Die Hauptsache ist, dass Butter und Zucker ungefähr eins zu eins gemischt sind.


Die Äpfel werden geschält und in kleine Stücke geschnitten. Das war dann auch schon der aufwendigste Schritt im ganzen Rezept. Die Auflaufform wird mit Zitrone beträufelt, die Äpfel hineingegeben und alles gut durchgemischt. Dann gebt ihr einen Esslöffel Zucker über die Apfel-Zitronenmischung. Dadurch wird sie beim Backen ein bisschen "matschiger". Wer gerne Apfelstückchen im Crumble haben möchte, lässt den Zucker einfach weg. Das Ganze wird jetzt nurnoch nach Geschmack mit etwas Zimt verfeinert und kann dann gut durchziehen, während wir uns an den Streuselteig machen.

Dafür zuerst die trockenen Zutaten miteinander vermischen, so bekommt man ein gleichmäßigeres Ergebnis. Wer sich über das Salz wundert: gerade in Süßspeisen fungiert Salz als Geschmacksverstärker und hebt die Aromen deutlich hervor. Unser Merksatz also: in einen guten Streusel gehört ordentlich Salz. Danach wird die Butter untergeknetet. Das funktioniert am besten ganz traditionell von Hand, wer will, kann aber auch den Knetaufsatz vom Mixer zum Einsatz bringen. Der Teig wird so lange geknetet, bis sich eine bröselige Masse bildet. Diese wird dann über die Äpfel gekrümelt, bevor alles im Backofen bei circa 200°C,ungefähr  30 Minuten gebacken wird.

Den fertigen Apple Crumble am besten noch warm genießen, wer möchte gönnt sich eine Kugel Vanilleeis oder Sahne dazu. Eine sehr klassische Kombination und trotzdem mal etwas anderes als der klassische Apfel-Streuselkuchen.

Mit diesem Rezept könnt ihr wunderbar rumspielen und es zu eurem Eigenen machen. Ob Stachelbeeren, Kirschen, Pflaumen, Birnen, Brombeeren - der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Wer möchte, kann das Obst beispielsweise auch mit ein bisschen Alkohol wie Rum oder Calvados abschmecken.

Berichtete uns doch in den Kommentaren von euren Streuselvariationen, wir freuen uns schon drauf.

Eure "Schmeckt das?"-Mädels

 

 

 
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