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Zehn Jahre Niersradwanderweg

Zehn Jahre Niersradwanderweg
Die Radroute quert die Niers und endet an der Burg Uda in Oedt. FOTO: Kreis Viersen
Kreis Viersen. Die Radroute des Monats August startet am Knotenpunkt (KP) 34 an der Mühlengasse in Grefrath-Oedt. Die Tour führt über einen Abschnitt des mehr als 100 Kilometer langen Niersradwanderweges. Von Claudia Ohmer

Die Tour beginnt zunächst Richtung Westen zur Niers und führt dort auf unbefestigten Wegen entlang des Flusses zum KP 81. Die Radler verlassen das Knotenpunktnetz und fahren auf dem Niersradwanderweg in Richtung Norden bis zum Abzweig Langendonker Weg. Hier geht es erneut weiter auf dem Knotenpunktnetz. Die Tour verläuft durch das Naturschutzgebiet Grasheide und Mühlhausener Benden vorbei an der Langendonker Mühle. Dort quert die Tour wieder die Niers.

Hinter dem Abzweig zur Motte Horbes Bergske fahren die Radler nun Richtung Süden zum KP 5. Im weiteren Verlauf zum KP 4 in Kempen führt die Tour vorbei am Haus Steinfunder. Es geht auf ruhigen Wirtschaftswegen über den KP 15 in Stiegerheide zum KP 99 an der Ortsgrenze zwischen Kempen und Tönisvorst. Die Radler fahren weiter in Richtung Süden entlang des Fliethbaches zum KP 31. Auf dem Weg zum KP 16 im Zentrum von Tönisvorst passieren die Radler die Streuff-Mühle.

Am KP 16 verlässt die Route das Knotenpunktnetz und führt über den Tönisvorster Rundweg zum KP 76. Von hier geht es weiter Richtung Westen vorbei am Groß Lind, einem mittelalterlichen Schöffenhof. Im Ortsteil Kehn passieren die Radler den ehemaligen Rittersitz Gelleshof aus dem 18. Jahrhundert und erreichen den KP 73 am Bahnhof in Willich-Anrath.

Die Route führt vorbei an der Clörather Mühle im Naturschutzgebiet Salbruch zum KP 68. Der neu gestaltete Aussichtspunkt südlich der Mühle lohnt zum Verweilen ein. Mit etwas Glück sieht man Störche, die seit dem Jahr 2010 nach mehr als 100 Jahren wieder erfolgreich auf angelegten Nisthilfen an der Niers brüten.

Es geht erneut entlang der Niers auf ruhigen, zum Teil unbefestigten Wegen zum KP 7 im Naturschutzgebiet Fritzbruch. Hinter dem KP 58 fahren die Radfahrer durch das Niersauenprojekt Burgbenden. Im weiteren Verlauf liegt die Ruine der Burg Uda, die im Jahr 1314 erbaut wurde. Nur wenige Meter hinter der Burg erreichen die Radler nach rund 41 km den Ausgangspunkt der Tour am KP 34.

(StadtSpiegel)