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Wie bewegen Sie sich fort?

Wie bewegen Sie sich fort?
Andreas Budde (v.l.), Technischer Dezernent des Kreises Viersen, Dr. Michael Frehn, Geschäftsfüher des Büros Planersocietät, Heinz Puster, Umwelt-Referent der Stadt Kempen, und Stephan Kahl, Technischer Beigeordneter der Stadt Kempen, geben am Viersener Busbahnhof den Startschuss zur Studie „Mobil im Kreis Viersen“. FOTO: Kreis Viersen
Kreis Viersen. Mit welchen Verkehrsmitteln erreichen die Bürgerinnen und Bürger ihren Arbeitsplatz? Wie kommen die Kinder in ihre Schulen? Wie wird das Bus- und Bahnangebot bewertet? Was muss für einen sicheren und attraktiven Radverkehr getan werden? Und wie groß ist das Interesse an neuen Mobilitätsangeboten wie zum Beispiel CarSharing? Von der Redaktion

Diese und ähnliche Fragen wollen die Auftraggeber der Studie, der Kreis Viersen und die Stadt Kempen anhand einer repräsentativen und kreisweiten Haushaltsbefragung untersuchen. Die Mobilitätsbefragung wird durch das Land NRW im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft fuß- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise gefördert.

Die Befragung startet am 6. September. Dies ist der erste von insgesamt neun Befragungstagen. Hierzu sind kreisweit insgesamt 11 600 Haushalte zufällig ausgewählt worden. Diese werden nun angeschrieben und gebeten, sich an der Befragung im September zu beteiligen.

„Nur wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen, können die zukünftigen Planungen in den Städten und Gemeinden sowie beim Kreis näher an den Bedürfnissen und Ansprüchen der Bevölkerung ausgerichtet werden“, sagt Andreas Budde, Technischer Dezernent im Kreishaus.

Neben Dauerthemen wie dem Ausbau und der Instandhaltung von Verkehrsinfrastrukturen für die verschiedenen Verkehrsmittel, können die Ergebnisse unter anderem für die Fortschreibung des Nahverkehrsplans zur Verbesserung von Bus und Bahn genutzt werden.

Die Erhebung wird durch das beauftragte Büro Planersocietät aus Dortmund durchgeführt. Jeder per Zufallsstichprobe gezogene Haushalt erhält einen Haushaltsfragebogen, Personenfragebögen sowie Wegeprotokolle, in denen die zurückgelegten Wege für einen festgelegten Stichtag dokumentiert werden sollen. Alle angeschriebenen Teilnehmer können sich wahlweise online, telefonisch oder postalisch beteiligen. „Damit können wir für einen Großteil der verschiedenen Bevölkerungsgruppen eine geeignete Form zur Beteiligung an der Mobilitätsuntersuchung anbieten“, sagt Dr.-Ing. Michael Frehn, Geschäftsführer der Planersocietät. Den teilnehmenden Personen entstehen keine Kosten.

Die gesetzlichen Anforderungen an den Datenschutz werden streng eingehalten: Die Daten werden anonym ausgewertet und alle personenbezogenen Angaben werden im Anschluss vernichtet.

Bürgerinnen und Bürger, die nicht bereits im September zufällig ausgewählt wurden, haben ab Oktober die Möglichkeit, sich an der Online-Befragung zu beteiligen. Somit können zusätzliche Informationen und Anregungen für die Verkehrsplanung gesammelt werden.

(Report Anzeigenblatt)