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Freuen sich darüber, dass die kommunale Alttextilsammlung Geld in die Städte- und Gemeindekassen bringt: (v.l.) Landrat Dr. Andreas Coenen, Kempens Bürgermeister Volker Rübo und und der Umweltdezernent des Kreises, Andreas Budde. FOTO: Kreis Viersen
Kreis Viersen. Im Januar 2015 startete der Abfallbetrieb des Kreises Viersen (ABV) in Kempen, Brüggen, Niederkrüchten, Schwalmtal und Willich eine auf zwei Jahre angesetzte Erprobungsphase einer kommunalen Alttextilsammlung. Diese wird jetzt fortgesetzt, die Überschüsse kommen Städten und Gemeinden zugute. Von der Redaktion

2016 stießen die Städte Tönisvorst und Viersen mit hinzu. Seitdem werden in sieben Kommunen an 74 Standorten mit 107 Containern Alttextilien der Bürger gesammelt und verwertet. „Der ABV hat im Jahr 2016 etwa 515 Tonnen alte Kleider und Schuhe gesammelt. Der erzielte Überschuss bei der Verwertung von rund 67 000 Euro wird vollständig an die teilnehmenden Städte und Gemeinden ausgeschüttet“ erläutert Landrat Dr. Andreas Coenen.

Die Stadt Kempen, der Kreis Viersen und die weiteren sechs Kommunen waren sich aufgrund der erfolgreichen Erprobungsphase einig, die kommunale Alttextilsammlung dauerhaft fortzusetzen.

Andreas Budde, Betriebsleiter des ABV, unterstreicht, dass die kommunale Alttextilsammlung auch einen wichtigen Beitrag zur Abfallvermeidung darstellt. „Bei einer Entsorgung der 515 Tonnen kommunal gesammelter Alttextilien in der grauen Tonne hätten die sieben teilnehmenden Kommunen Kosten von etwa 76 000 Euro zu tragen. Dagegen kann der ABV den teilnehmenden Städten und Gemeinden aufgrund der hochwertigen Wiederverwertung der Alttextilien sogar Erlöse ausschütten.“ Die kommunale Alttextilsammlung hat noch einen weiteren Vorteil: Durch die verstärkte und flächendeckende Sammlung werden gewerbliche Sammlungen zurückgedrängt. Die Erlöse kommen daher verstärkt den caritativen Organisationen zugute oder stützen die Abfallgebühren. Die Bürger können somit wählen.

(StadtSpiegel)