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Spielvergnügen auf dem heimischen Notebook

Der entscheidende Pass vor dem Tor, die letzten Meter zur feindlichen Basis, die finale Kurve vor der Ziellinie, dann passiert es: Das Bild ruckelt, der Ton hakt und schließlich bleibt das Spiel hängen. Eine Horrorvorstellung für alle echten Gamer. Solche Ausfälle drohen immer dann, wenn die Technik dem aufwendigen Spiel nicht gewachsen ist. Besonders wichtig ist dieser Aspekt bei Notebooks.

Grafikkarte und Prozessor sind gefordert

Aufgrund ihrer etwas schwächeren Hardware tun sich Notebooks manchmal schwer, die hohen Systemanforderungen moderner Spiele erfüllen. Zu den kritischen Bereichen gehören die Grafik und die Prozessorleistung. Als Prozessoren kommen meist nur aktuelle Vierkern-Modelle mit mindestens 2,5, besser 2,7 Gigahertz mit "Turboboost" infrage. So gut wie alle Hersteller von Gaming-Geräten setzen dabei mittlerweile auf die "Core i7"-Serie von Intel. Besondere Aufmerksamkeit widmen die Ausstatter außerdem dem Grafikchip. Dieser entlastet den Prozessor und übernimmt die Darstellung der aufwendigen Spielegrafiken. Wer eine hohe Auflösung mit der höchsten Detailgenauigkeit wünscht, kommt an den leistungsfähigen "GeForce GTX"-Karten von Nvidia kaum vorbei. Eine Alternative wäre höchstens die leistungsstarke "Radeon RX 500"-Serie von AMD.

Top-Komponenten ergeben einen Top-Rechner

Grundsätzlich ist ein Laptop mit einem schnellen Vierkern-Prozessor und einer belastbaren Grafikkarte gut aufgestellt, allerdings müssen die übrigen Komponenten dazu passen. Das heißt, der Arbeitsspeicher muss mit mindestens 8, besser 12 bis hin zu 32 Gigabyte ausreichend groß sein. Für die Festplatte gilt, dass die Geschwindigkeit wichtiger ist als die Speicherkapazität. In jedem Fall muss das SSD-Format verbaut sein, die Größe richtet sich letztlich nach dem Bedarf des Anwenders.

Bildschirmgröße und Auflösung

Es herrscht eine riesige Auswahl an Modellen. Für welches Gaming-Notebook man sich entscheidet, ist letztendlich Geschmackssache. Das gilt vor allem für die Größe des Notebooks. Unter Gamern hat sich der 17-Zoll-Bildschirm durchgesetzt. Damit ist das Gerät noch einigermaßen handlich und mobil, gleichzeitig ist das Display groß genug, um in die Spielwelt eintauchen zu können. Auf kleineren 15-Zoll-Bildschirmen gehen viele Details der aufwendig gestalteten virtuellen Welt unter. Viel wichtiger als die Größe ist allerdings die Auflösung des Bildschirms. Moderne Spiele kommen im Full-HD- oder 4k-Modus. Eine so hohe Anzahl von Pixeln kann jedoch nur dann dargestellt werden, wenn das Display dazu überhaupt in der Lage ist. Beim Kauf ist deshalb unbedingt auf einen entsprechenden Hinweis zu achten. Der Unterschied zwischen Full HD und 4K ist übrigens auf einem Notebook-Monitor so gut wie nicht erkennbar. Erst dann, wenn der Laptop an einen Beamer angeschlossen wird, sind Qualitätsunterschiede festzustellen. Neulinge fragen sich übrigens häufig, warum die Gaming-Notebooks insgesamt eher groß und klobig ausfallen. Insider wissen, dass das jedoch kein Merkmal für mindere Qualität ist. Die hochwertigen Bauteile brauchen genügend Platz, außerdem muss die entstehende Wärme effektiv abgeleitet werden können. Zudem sind die großen 17-Zoll-Bildschirme raumgreifender als die kleinerer Modelle. Bildrechte: Flickr 12-9-2010_@_00-26-21 Michael Himbeault CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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