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Nachhaltigkeit zählt!

Nachhaltigkeit zählt!
Die Verwaltungsführung des Kreises Viersen hat das aktuelle Kreismonitoring vorgestellt: Landrat Dr. Andreas Coenen (2.v.r.), Kreisdirektor Ingo Schabrich (Mitte) sowie die Dezernenten Katarina Esser (2.v.l.), Andreas Budde (r.) und Thomas Heil (l.). FOTO: Gebhard Bücker
Kreis Viersen. Der Kreis Viersen hat sein drittes Kreismonitoring veröffentlicht. Es erklärt in anschaulichen Grafiken Zusammenhänge der Kreisentwicklung. Leitgedanke ist das Thema Nachhaltigkeit. Von der Redaktion

„Ressourcen zu schonen und Entscheidungen an künftigen Generationen auszurichten, ist eine langfristige Aufgabe, aber auch eine Herzensangelegenheit“, betonte Landrat Dr. Andreas Coenen. „Wir wollen unser gesamtes Verwaltungshandeln an den Prinzipien der Nachhaltigkeit ausrichten.“

Offenkundig ist dieser Gedanke in den Kapiteln „Mobilität und Infrastruktur“ sowie „Umwelt und Klimaschutz“. Diese enthalten Daten zur Elektromobilität, zum Ausbau der Windenergie und zur Nitratbelastung im Grundwasser. „Wir brauchen erweiterte Zuständigkeiten, damit es Kontrollen auch durch die untere Umweltschutzbehörde, also durch den Kreis, geben kann“, wiederholte Dr. Coenen seine Forderung an die Landesregierung.

Weitere wichtige Themen sind Digitalisierung und Breitbandausbau. Von rund 93.900 Gesamtadressen im Kreis Viersen sind noch vier Prozent unterversorgt. „Unser Ziel ist es, die ,weißen Flecken‘ auf der Karte, für die in den nächsten drei Jahren kein privatwirtschaftlicher Ausbau zu erwarten ist, mit Infrastruktur auf Gigabit-Niveau auszustatten“, erklärte der Landrat. Beim Bundesförderprogramm war der Kreis Viersen eine der ersten Kommunen aus NRW, die den Förderantrag eingereicht hatte. Die europaweite Ausschreibung läuft seit dem 12. Oktober.

Kreisdirektor Ingo Schabrich (Dezernent für Jugend, Familie, Bildung und Kultur) sowie die Dezernenten Katarina Esser (Soziales, Gesundheit und Arbeit), Andreas Budde (Bauen und Umwelt) und Thomas Heil (Ordnung und Verbraucherschutz / Kämmerei) wiesen auf weitere Themenblöcke hin: Auch Daten zur Kinderbetreuung und Schulentwicklung, die guten Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt sowie Statistiken zur Abfallentsorgung und zur Bevölkerungsentwicklung lassen sich im Kreismonitoring ablesen.

Diese Themen stehen ebenfalls alle vor dem Hintergrund: Wie lassen sich zukunftsfähige Entscheidungen aus den aktuellen Entwicklungen ableiten. Das Kreismonitoring ist in der Kreisverwaltung intern entwickelt und grafisch umgesetzt worden. Es beruht größtenteils auf Daten von IT.NRW. Alle Grafiken sind mit Erklärungen versehen, so dass auch Nicht-Experten sie verstehen – Fachausdrücke sind in Infoboxen erklärt. Am Anfang jedes Kapitels sind die wichtigsten Erkenntnisse in Schlagzeilen zusammengefasst.

(Report Anzeigenblatt)