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Mit Spenden Solidarität mit Arbeitslosen zeigen

Mit Spenden Solidarität mit Arbeitslosen zeigen
Die Verantwortlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Initiative gegen Arbeitslosigkeit und des Katholikenrats warben für die Solidaritätsaktion am 9. und 10. Mai. FOTO: Ohmer
In den katholischen Kirchengemeinden findet am 9. und 10. Mai die Solidaritätsaktion für Arbeitslose statt. Die Kollekte der Gottesdienste kommt der Initiative gegen Arbeitslosigkeit zugute. Diese hat im vergangenen Jahr knapp 700 Beratungen im Kreis Viersen durchgeführt. Von Claudia Ohmer

Kreis Viersen (co)

. „Jedes Jahr, wenn die Solidaritätskollekte stattfindet, möchten wir betroffene Menschen und Familien nicht alleine lassen“, erklärt Altfrid Spinrath, Vorsitzender des regionalen Katholikenrats. Pfarrer Konrad Mohr bestätigt ihn: „Wir haben die dringende Aufgabe, an die Ränder der Gesellschaft zu gehen und zu helfen.“ Und so wird am nächsten Wochenende wieder in den Gottesdiensten mit der Kollekte für die Arbeit der Initiative gegen Arbeitslosigkeit gesammelt. Die Aktion, die bereits seit vielen Jahren Brauch ist, steht unter dem Motto „Weil Arbeit nicht vom Himmel fällt..., sind wir gefragt!“

Die Beratung des Vereins „Initiative gegen Arbeitslosigkeit“ haben im vergangenen Jahr im Kreis rund 700 Hilfesuchende in Anspruch genommen. „Die meisten kommen dabei, um ihre Existenz zu sichern. Viele kommen mit der Regelleistung einfach nicht mehr zurecht. Darunter auch Anwälte und Fotografen, die ihr Einkommen mit Hartz IV-Zuschüssen aufbessern müssen“, weiß Jo Greyn, Geschäftsführer der Initiative. Es werde versucht, bei Problemen mit Behörden zu unterstützen und zu helfen. „Unsere Ehrenamtlichen engagieren sich als Begleiter zu Behörden und Ämtern, dafür werden sie auch geschult“, so Greyn weiter.

Die Unterstützung Arbeitsloser durch die kirchliche Initiative wäre ohne das finanzielle Engagement des Bistums nicht möglich, auch die Kollekte jetzt und Spenden tragen zur Finanzierung bei. Zum ersten Mal seit dem 30-jährigen Bestehen der Initiative erhält diese auch Landesmittel. „So können wir auch die Stelle unseres neuen Kollegen Domink Schmitt finanzieren“, sagt Greyn.

(StadtSpiegel)