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Keine Gegenstimme

Keine Gegenstimme
Die Fotomontage zeigt im gelb markierten Bereich den geplanten Neubau auf dem Betriebsgelände des Abfallentsorgungszentrums Asdonkshof. FOTO: pbo Ingenieurgesellschaft
Kreis Viersen. Die Kreise Viersen und Wesel planen eine hochmoderne Biogas-Anlage in Kamp-Lintfort. Der Finanzausschuss des Viersener Kreistages stellte in seiner vergangenen Sitzung die Finanzierung dafür sicher. Von der Redaktion

Auf dem Gelände des Abfallentsorgungszentrums Asdonkshof des Kreises Wesel in Kamp-Lintfort soll eine neue Behandlungsanlage für die Abfälle aus der Biotonne aus den Kreisen Viersen und Wesel entstehen. Mit moderner Technik und entsprechend den aktuellen Anforderungen aus Düngeverordnung und Luftreinhaltungsrecht hat das Aachener Ingenieurbüro pbo eine kombinierte Anlage zur Biogasgewinnung durch Vergärung und zur anschließenden Komposterzeugung geplant.

Dazu hat das Ingenieurbüro auch die Kosten nach dem aktuellen Preisstand 2018 detailliert berechnet. „Wenn alle Entscheidungen und Abläufe wie im Projektplan vorgesehen verlaufen, dann kann die neue Anlage bereits 2022 in Betrieb gehen“, erklärt der Erste Betriebsleiter des Abfallbetriebs des Kreises Viersen (ABV) Andreas Budde.

Inzwischen ist die Entwurfsplanung abgeschlossen. Im Ergebnis kann nicht nur eine Anlage auf neuestem Stand gebaut, sondern auch eine sehr günstige gebührenrelevante Verbandsumlage von 79,53 Euro netto pro Tonne Bioabfall erreicht werden. In der Gebührenkalkulation des Kreises Viersen werden neben der Verbandsumlage rund 20 Euro pro Tonne Bioabfall für Umschlag und Transport zu veranschlagen sein.

Die Bioabfallbehandlung ist auf 67.500 Tonnen im Jahr ausgelegt und erfordert eine Investition von knapp 33 Millionen Euro. Nahezu die Hälfte soll durch ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanziert werden.

Am 13. Dezember steht in beiden Kreistagen zeitgleich die Entscheidung an, ob die Kreise die Finanzierung des Projektes mit übernehmen. Der Beschluss über den Bau der Anlage ist Sache der Verbandsversammlung des BAVN. Sie tagt nach den Kreistagen am 19. Dezember.

Der Erste Betriebsleiter des BAVN, Andreas Budde, betont: „Mit dieser Anlage können die Bioabfälle für mindestens 25 Jahre auf umwelttechnisch aktuellstem Niveau entsorgen.

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(Report Anzeigenblatt)