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Jetzt bewerben für den Integrationspreis

Kreis Viersen. Der Kreis Viersen schreibt zum vierten Mal den Integrationspreis aus. In diesem Jahr steht der Preis unter dem Leitgedanken „Integration durch Ausbildung und Arbeit“. Ingo Schabrich, Kreisdirektor und Bildungsdezernent, erklärt: „Wir legen den Fokus auf Projekte, die Zugewanderte in der Arbeitswelt Fuß fassen lassen, sie unterstützen und fördern.“ Von der Redaktion

Wichtig sei, dass die Vorschläge nachhaltig wirken und das interkulturelle Zusammenleben von Menschen im beruflichen Kontext fördern. Einzelpersonen, Unternehmen und Initiativen aus dem Kreis Viersen können sich für den Integrationspreis bewerben. Dazu sollten Interessierte eine maximal zwei Seiten lange Beschreibung des Projektes sowie Referenzen an die Mailadresse integrationspreis@ kreis-viersen.de senden oder per Post an die Kreisvolkshochschule Viersen, Stichwort „Integrationspreis“, Willy-Brandt-Ring 40 in 41747 Viersen. Bewerbungsschluss ist Sonntag, 3. September. Eine Jury aus Vertretern des Kreises Viersen und des Kreistags bewertet die Bewerbungen. Die drei besten Projekte erhalten einen Geldpreis. Insgesamt ist der Integrationspreis mit 3 000 Euro dotiert.

Kreisvolkshochschulleiterin Bianca Goertz betont, dass die Zielgruppe über Projekte zur aktuellen Flüchtlingssituation hinaus geht: „Ausbildung und Arbeit sind seit jeher elementar für die Integration von Menschen mit einer Zuwanderungsgeschichte. Wir prämieren neue Ideen ebenso wie wir das bereits bestehende, vielfältige Engagement in diesem Bereich würdigen.“

Idealerweise spiegeln sich das interkulturelle Miteinander sowie Werte wie gegenseitiger Respekt, Hilfsbereitschaft, Offenheit und Vertrauen in der Unternehmensphilosophie wieder oder sind in den Zielen und Strategien des Unternehmens verankert. Bewerben kann sich beispielsweise, wer…

Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigt,

sie bei der Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt,

Praktikumsplätze oder Arbeitspaten bereitstellt,

jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine Berufsorientierung ermöglicht,

die Zugewanderten bei den Anträgen zur Arbeitserlaubnis unter die Arme greift,

Arbeitsplätze für eine bestimmte Zielgruppe, etwa Frauen mit Zuwanderungsgeschichte, bereitstellt,

bestehende Arbeitsverhältnisse durch inner- oder außerbetriebliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sichert oder Sprach- oder Integrationskurse organisiert.

(Report Anzeigenblatt)