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IHK setzt auf Start Ups und klassische Berufe

IHK setzt auf Start Ups und klassische Berufe
Berufe im Gastronomiebereich sollen besonders gefördert werden.
Niederrhein (red). IHK-Vollversammlung beschließt 37 Projekte: Digitalisierung, Mobilität und Ausbildung sind die wesentlichen Themen für das Jahr 2019. Von der Redaktion

Der digitale Wandel, Mobilität und berufliche Bildung – das sind wesentliche Themen, mit denen sich die Unternehmen in Krefeld, Mönchengladbach, im Rhein-Kreis Neuss und im Kreis Viersen auseinandersetzen müssen. „Dabei werden wir unsere Mitgliedsunternehmen auch im kommenden Jahr unterstützen“, erklärt Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein. „Insbesondere die Unterstützung kleinerer Unternehmen, die uns vielleicht noch nicht so gut kennen, haben wir uns vorgenommen.“

So wird die IHK beispielsweise im kommenden Jahr eine Start-up-Messe organisieren, um Gründern die Chance zu geben, sich potenziellen Investoren vorzustellen.

Im Bereich Aus- und Weiterbildung werden die etablierten Veranstaltungen und Beratungen das Elterncafé, die Check In Berufswelt und die IHK-Fachkräfteberatung fortgeführt. „Zusätzlich wollen wir junge Menschen gezielter über die digitalen Medien ansprechen“, sagt Steinmetz. „Deshalb werden wir im kommenden Jahr verstärkt auf Videobotschaften setzen, um bei den Jugendlichen für die Duale Ausbildung zu werben.“

Darüber hinaus wird die IHK sich im kommenden Jahr mit einem Info-Tag insbesondere für die Ausbildung in Gastronomieberufen engagieren und in einer Studie die Situation der Berufsschulen in der Region einmal genauer beleuchten.

Für die Exportwirtschaft am Niederrhein wird die IHK ein Netzwerktreffen zu einem außenwirtschaftlich bedeutenden Schwerpunktland organisieren.

Daneben plant die IHK eine Neuauflage des Deutsch-Niederländischen Wirtschaftsforums, ein Strategieforum Außenwirtschaft sowie Unternehmerreisen nach Ghana und ins Silicon Valley in den USA.

Im Bereich Infrastruktur wird die IHK zudem im kommenden Jahr eine Machbarkeitsstudie zur Entwicklung sogenannter City Hubs in Auftrag geben. Die Idee dahinter: Der wachsende Online-Handel sorgt für Lieferverkehr, der zunehmend die Innenstädte belastet. Sogenannte Micro Hubs, bei denen die letzten Strecken zum Kunden mit kleinen Lieferfahrzeugen wie Lastenfahrrädern zurückgelegt werden, könnten die Infrastruktur spürbar entlasten.

(StadtSpiegel)