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Gut gewappnet für Winterzeit

Gut gewappnet für Winterzeit
Sind bestens auf die kalte Jahreszeit vorbereitet: Leiter des Amts für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen Rainer Röder (2.v.r.), sein Stellvertreter Christian Böker (3.v.r.), Baubetriebshofleiter Jürgen Jeschonowski (4.v.r.) und das Team des Baubetriebshof. FOTO: Kreis Viersen
Kreis Viersen. Der Baubetriebshof des Kreises Viersen ist für den Winter gut gerüstet. „Das Salzlager des Baubetriebshofes ist mit 400 Tonnen randvoll gefüllt“, sagt Rainer Röder, Leiter des Amtes für Technischen Umweltschutz und Kreisstraßen. Von der Redaktion

Auch der Soletank wurde rechtzeitig vor Beginn der neuen Winterdienstsaison aufgefüllt. Der Kreis Viersen nutzt ein Feuchtsalzgemisch, um die 165 Kilometer Kreisstraßen im Winter eisfrei zu halten.

„Die Winterdienstfahrzeuge sind einsatzbereit“, ergänzt Jürgen Jeschonowski, Leiter des Baubetriebshofes, der vom Standort in Viersen-Süchteln die Winterdiensteinsätze koordiniert. Pünktlich vor dem anstehenden Winter wurden die Fahrzeuge und Geräte inspiziert und gewartet.

„Einen Aufsatzstreuer haben wir im Herbst neu beschafft. Jetzt wartet er auf seinen Premiereneinsatz“, sagt Röder.

Der aufgestellte Winterdienstplan läuft seit Montag, 30. Oktober bis Anfang April 2018 und beinhaltet neben den Streckenplänen auch die Rufbereitschaftspläne der Mitarbeiter. In dieser Zeit kontrolliert je nach Wetterprognose nachts ein sogenannter „Eisspion“ die Fahrbahnen: ein Streckenwart, der bei Erfordernis die Kollegen alarmiert.

„Die Mitarbeiter beginnen ab 3 Uhr mit den Streu- und Räumfahrten, um die Fahrbahnen vor dem einsetzenden Berufsverkehr sicher befahrbar zu halten“, sagt Jeschonowski. Hiervon losgelöst muss sich jeder Autofahrer auf die jeweiligen Witterungsverhältnisse einstellen und entsprechend verhalten, z.B. durch rechtzeitige Umrüstung auf Winterreifen.

„Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit haben wir mit allen kreisangehörigen Kommunen sowie dem Kreis Kleve und dem Landesbetrieb Winterdienstverträge abgeschlossen“, sagt Röder.

Im Regelfall ist hierbei ein Streckentausch zum gegenseitigen Vorteil vereinbart. Außerdem wird Salz und Sole über die landesweite Ausschreibung des Landesbetriebs zu günstigen Konditionen bezogen.

In der Saison 2016/17 wurden bei 32 Einsätzen rund 324 Tonnen Salz und 94 Kubikmeter Sole verbraucht. Die Mitarbeiter des Baubetriebshofes leisteten rund 700 Überstunden und 2.700 Bereitschaftsstunden. Die Saisons 2009/10 und 2012/13 waren besonders kalt: Fast 700 Tonnen Salz hatte der Kreis Viersen jeweils verbraucht.

(StadtSpiegel)
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