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Erfolgreich eingecheckt

Kreis Viersen. Interessiert und qualifiziert, so lässt sich die Meinung der zehn Unternehmen, die sich in Viersen am „Check In Day“ beteiligt haben, über die Schüler, die vorbeischauten, zusammenfassen. Von der Redaktion

Auch wenn es keine großen Anstürme gab, zeigten sich die Betriebe mit der Resonanz zufrieden. Stephanie Brüster, Geschäftsstellenleiterin der AOK in Viersen: „Wir waren sehr angetan von den qualifizierten jungen Menschen, die diesen Tag genutzt haben, um einen Einblick in unser Ausbildungs- und Berufsangebot zu erhalten. Die Nachfragen waren sehr konkret und wir konnten gut vermitteln, welche Anforderungen wir an künftige Sozialfachangestellte stellen“.

Damit trifft Stephanie Brüster eine Aussage, der sich die neun anderen Unternehmen in der Stadt gut anschließen konnten. Neben Groschopp, Otto Fuchs, Louwen, Kohlschein und der NEW hatten die Tischlerei Stappen und das Renk Systemhaus ihre Türen von 14 bis 18 Uhr für Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 bis 13 geöffnet.

Wolfgang Schmidt, Serviceleiter im Autohaus VW Hölter, nutzte den Check-In-Tag, um die Ausbildungsberufe Kfz-Mechatroniker, Karosseriemechaniker und Automobil- und Industriekaufmann im Unternehmen vorzustellen. „Wir haben Rundgänge durch unsere Firma angeboten und haben uns sehr gefreut, dass sowohl Eltern als auch Schüler und Schülerinnen die Chance genutzt haben, uns Löcher in den Bauch zu fragen. Natürlich haben wir auf jede Frage geantwortet und würden uns freuen, das ein oder andere Gesicht auf einem Bewerbungsfoto später wiederzuentdecken.“

Über regen Zulauf konnte sich Mars freuen. Gut 30 Schüler und Schülerinnen kamen in das Gewerbegebiet Mackenstein, um sich über Ausbildungs- und Karrierechancen bei dem prominenten Süßwarenhersteller zu informieren. Dort kümmerte sich das Mars-Azubi-Team um die jungen Besucher. „Wir haben viele interessante junge Menschen kennengelernt und ihnen von den positiven Erfahrungen der Ausbildung erzählt. Häufig kam die Frage, warum unsere Azubis sich für eine Ausbildung entschieden haben und nicht für ein Studium – die Antwort: So erfährt man zunächst, wie ein Unternehmen funktioniert, was einem später im Studium helfen kann, die Zusammenhänge viel besser zu verstehen“, fasst Leonie Turck, Apprentice Office P & O von Mars, den Eindruck des Tages zusammen. Neben Fragen zum jeweiligen Aufgabenbereich faszinierte die Besucher vor allem, dass Mars den Azubis früh Verantwortung für kleine und große Projekte überträgt. Als Beispiele genannt wurden die Organisation des Weihnachtsmarktes bei der Viersener Tafel und der Check-In-Tag, der ebenfalls von den firmeneigenen Azubis selbständig gestaltet wird.

Konkret wurde an diesem Montag bei Mars eine Praktikantin für den Beruf der Süßwarentechnologin gewonnen. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Viersen, die diesen Tag vorab mit einem Aufruf an die Firmen zu Teilnahme unterstützt hatte, begleitete das Programm mit Unternehmensbesuchen.

(StadtSpiegel)