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Ansichtssache „Brot statt Böller“

Kennen Sie doch auch den Ausruf: "Brot statt Böller". Der wurde und wird ja gerne genutzt, um auf die Unsummen an Geld hinzuweisen, die man für Silvesterkracher ausgibt und was man dann doch Besseres mit den Millionen anstellen könnte. Immerhin: Für das Spektakel in Deutschland haben die Bürger unseres Landes tief in die Tasche gegriffen: 133 Millionen Euro sollen sich in der Nacht vom 31. Dezember auf den 1. Januar fulminant sprichwörtlich in Luft aufgelöst haben. Von Kellys Grammatikou

Stimmt also schon: Mit 133 Millionen kann man tatsächlich was Besseres anstellen. Aber mir geht es jetzt nicht darum, hier den mahnenden Finger zu heben. Auch ich werde Silvester mit meinem Sohnemann "knallen" - hoffentlich. Denn in den letzten Jahren ist der kleine Racker immer so zwischen 23 und 24 Uhr eingeschlafen. Und wenn der einmal schläft - also um diesen tiefen Schlaf ist er nur zu beneiden.

Gut, also dieses Jahr soll es denn hoffentlich anders werden. Ein Packung Raketen werde ich auch kaufen - und ein paar minikleine Kracher - in meiner Kindheit hießen sie Futfuts (aber das ist wohl keine offizielle Bezeichnung) - für meinen kleinen Sohn. Dann muss es aber auch reichen. Ganz ehrlich: mehr will ich wirklich nicht ausgeben. Brot statt Böller eben!

Eines muss ich aber zugeben: Vor zwei Jahren habe ich Silvester in Drama/Griechenland verbracht. Und mit der Silvesterknallerei haben es die Griechen wirklich nicht. Nur zwei drei vereinzelte Raketen fanden den Weg in den Nachthimmel. Ganz ehrlich: Laaaaangweilig. Naja, andere Traditionen eben. Da lobe ich mir dann doch das Donnern und Getöse, um den "Mann mit den 365 Zähnen" zu vetreiben. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, liebe Leser, ein tolles Silvesterfest, einen super Übergang und alles Gute für das neue Jahr 2018.

(Report Anzeigenblatt)