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Frontzeck verlängert seinen Vertrag
Michael Frontzeck blickt optimistisch in die kommende Saison. Fotos: Wiechmann
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M’gladbach (df). Es war ein Zeichen der Zufriedenheit, des Vertrauens und der Überzeugung, den eingeschlagenen Weg fortführen zu wollen: im Trainingslager in Saalfelden wurde der Vertrag mit Michael Frontzeck vorzeitig um zwei Jahre bis 2013 verlängert.
Dabei waren vor gut einem Jahr die Rufe der Kritiker laut, warum gerade Michael Frontzeck das Erbe des „Retters“ Hans Meyer übernehmen sollte. „Es gibt immer Leute die grundsätzlich nicht zufrieden sind“, kontert der Trainer ein Jahr danach. „Ich habe mich von Beginn an darauf konzentriert, mit der Mannschaft  vernünftig zusammen zu arbeiten und mich aufs Wesentliche zu fokussieren. Alles andere hat mich nicht interessiert.“
Und daran hat Frontzeck auch gut getan. Bereits Mitte der Rückrunde hatte sich Borussia ein Polster auf die Abstiegsränge erarbeitet, welches im weiteren Verlauf den frühzeitigen Klassenerhalt sicherte. Dabei spielte auch das Umfeld und die Feinfühligkeit der Fans eine entscheidende Rolle. „Es gibt immer Phasen, in denen es eng werden kann. Aber ich denke unsere Fans haben da ein feines Näschen bewiesen und gesehen, dass die Mannschaft dann gute Reaktionen gezeigt hat“, analysiert Frontzeck.
Auch in der kommenden Saison will Frontzeck diesen Weg weiter gehen, ohne dabei gleich zu hohe Ziele auszugeben. Allerdings versprechen die Neuzugänge eine höhere Qualität als noch im letzten Jahr. „Ich denke wir haben gute Transfers getätigt. Idrissou kann im Sturm auf mehreren Positionen spielen und bringt ebenso viel Erfahrung mit wie Igor de Camargo. Auch wenn er noch eine Weile ausfallen wird, sind wir im Zentrum nicht mehr so ausrechenbar.“ Neben de Camargos Verletzung schmerzt auch der vorläufige Ausfall Raul Bobadillas. „Ich habe ihn noch nie in einer besseren Verfassung gesehen als in den ersten Wochen der Vorbereitung. Umso bittere ist nun die Verletzung.“ Doch nicht nur im Sturm hat der Konkurrenzkampf und die Qualität zugenommen, auch im Defensivbereich ist mit Bamba Anderson eine Alternative zum Innenverteidiger-Duo Brouwers/Dante verpflichtet worden. Zwar gehen beide mit einem leichten Vorteil in die Saison, da sie Frontzeck in der letzten Saison „keinen Anlass gegeben haben etwas zu ändern“, dennoch wird der Druck auf beide im gesunden Maße erhöht. An der Grundordnung auf dem Platz wird sich dadurch aber nichts ändern. Schließlich konnte gegen die Topteams beinahe mehr Punkte geholt werden als gegen vermeintlich schwächere Gegner. „Das zeigt auf der einen Seite, dass wir in der Lage sind jeden zu schlagen, auf der anderen Seite aber auch, dass wir uns gegen defensiv stehende Mannschaften schwer tun“, so Frontzeck.
Sein Blick richtet sich nun in erster Linie auf den Auftakt im Pokal gegen Aue. „Zumindest wird es aber keinen geben, der diese Aufgabe unterschätzt.“ So wie im letzten Jahr in Frankfurt. Wenn darauf erneut eine relativ sorgenfreie Saison folgt, sind wohl alle zufrieden - die Fans, der Verein und auch Frontzeck.

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